Ein Konzertjahr im Rückblick

Es ist Weihnachten und damit die große Zeit der Jahresrückblicke. Da ich in diesem Jahr so viele Konzerte wie noch nie besucht habe (ja, Jule und Björn werden nur müde lächeln können), habe ich da ja ein bisschen Gesprächsstoff.

25.02.2013: Deftones, Große Freiheit, Hamburg

Mein drittes Konzert der Deftones und es war wieder einmal ein richtiger Knaller. In der Großen Freiheit schnell in der Galerie die Opa-Plätze gebunkert und geschmeidig auf die Vorband gewartet. Letlive haben sich die Ehre gegeben und so ganz bin ich mit den Kollegen aus LA nicht warm geworden. Irgendwann hatte ich ernsthafte Befürchtungen, der Sänger würde sich selbst verletzen. Nichts gegen eine intensive Bühnenshow, aber die Kollegen ließen mich eher mit einem “WTF!?” zurück.

Die Deftones selbst waren wie immer richtig geil und eröffneten das Konzert mit “Be Quiet And Drive (Far Away)“, demselben Song, mit dem sie 2001 mein erstes Konzert begannen. Nice! Etwas mehr als 90 Minuten gab es voll auf die Zwölf, wobei die Jungs (meiner Erinnerung nach) nur einen Song vom neuen Album gespielt haben, was ich ein bisschen schade fand. Aber gut, ist ja nicht so, dass es bei den alten Sachen nicht auch ein paar Knaller gibt.

01.05.2013: P!nk, O2 World, Hamburg

Zu P!nk bin ich mitgegangen, weil meine Holde mich darum bat. Wir hatten damals in den USA Karten per Bestplatzbuchung bei eventim bestellt, was dazu führte, dass wir in der vorletzten Reihe unter dem Hallendach landeten. Wir hatten zwar gute Sicht auf die Bühne, aber es ging schon steil runter, was jetzt auch nicht jedermanns Sache war. Als Vorband kamen Churchill auf die Bühne, die jetzt nicht wirklich schlecht waren, andererseits aber auch keinen bleibenden Eindruck hinterließen.

P!nk selbst war in meinen Augen weniger ein Konzert als ein Musical, da die gute Dame ständig rumturnte, mit Ihren Tänzern flirtete oder am Ende an einer Seilvorrichtung durch den ganzen Innenraum der Arena schwebte. Das war schon eine sehr beeindruckende Show, die einem dort geboten wurde. Während des Konzerts wurde sie dann von zwei guten Backgroundsängerinnen unterstützt, die vor allem bei den Refrains fast alleine sangen, da P!nk meist von Ihren Tanzeinlagen außer Puste war und davon abgesehen eh nicht die größte Sängerin unter der Sonne ist. Aber es war auf jeden Fall eine tolle Show, die sich gelohnt hat.

09.06.2013: Depeche Mode, Olympiastadion, Berlin

Yeah, endlich mal wieder Depeche Mode live sehen. Morgens geht es los, mit dem Auto Richtung Berlin und kommen mittags in der Hauptstadt an. Erst chillen wir noch ein bisschen, pfeifen uns ein paar Burger rein, bevor wir uns in Richtung Olympiastadion machen. Bis jetzt war ich noch nie da und es ist schon eine beeindruckende Arena, deren untere Ränge in den Boden eingelassen sind, so dass man von außen gar nicht das gesamte Stadion vor sich stehen hat. Also, erstmal rein in die Schüssel. Leider sitzen wir fast auf der anderen Seite der Bühne, aber egal.

Vorband ist Trentemöller, halt so Elektro-Gefrickel. Nicht mein Ding, aber dafür auch nur ein kurzer Auftritt von einer knappen halben Stunde. ;) Depeche Mode geben sich zwei Stunden lang die Ehre und mittlerweile können die Jungs ja auf ein umfangreichen Katalog an Krachern zurückgreifen. Und so wird zwischen “Everything Counts” und Songs vom aktuellen Album “Delta Machine” hin- und hergependelt. Und man muss schon sagen, dass die Jungs, allen voran Dave Gahan es echt drauf noch drauf haben. Es ist beeindruckend, wie Dave mit einem einzigen Hüftschwung den Großteil des Stadions in seinen Bann zieht.  Wenn ich in seinem Alter, mit mehreren Überdosen und damit verbundenen Herzstillständen immer noch so über die Bühne fege, dann habe ich alles richtig gemacht. :D Leider waren die zwei Stunden viel zu schnell vorbei. 

10.10.2013: Baroness, Markthalle, Hamburg

Ich mag die Markthalle als Veranstaltungsort für Konzerte. Und das Baroness-Konzert sollte das wieder bestätigen. Auf Baroness bin ich mit dem “Yellow & Green”-Album gestossen, dem letzen Longplayer. Letztes Jahr war die Band während der Tour in einen schweren Unfall involviert gewesen. Zwei Bandmitglieder zogen sich dabei schwere Verletzungen zu und stiegen später aus der Band aus. Dies war also der erste Besuch mit neuer Besetzung. Vorband waren übrigens “Royal Thunder”, an die ich mich aber kaum noch erinnern kann. Auch den Namen musste ich erst einmal googlen. :)

Baroness haben dafür einen bleibenden Eindruck hinterlassen und in den 90 Minuten ordentlich gerockt. Dabei kommt die Band live viel härter rüber als vor allem auf dem “Yellow & Green”-Album, das viele sehr ruhige Passagen hat. Sollten die Jungs sich noch einmal auf den Weg nach Deutschland (und dabei in den Norden) machen, bin ich gerne wieder dabei. 

12.11.2013: Enter Shikari, Modernes, Bremen

Das war jetzt insgesamt das vierte Konzert von Enter Shikari, das ich besucht habe. Und die Band hat bis jetzt jedesmal überzeugt. Nach der Arbeit sind Björn und ich von Hamburg aus mit dem Auto nach Bremen gefahren. Im Modernes bin ich zuletzt vor mehr als 10 Jahren auf einer Silvester-Party gewesen. Viel verändert hat sich nicht, aber das ist auch gut so. Vorband war diesmal eine Combo namens “Hacktivist”. Haben mich nicht vom Hocker gehauen, denn der Kombi aus Rap und Metal haben Rage Against The Machine, Bodycount oder die Bands auf dem Judgement Night-Soundtrack schon vor zwanzig Jahren die Krone aufgesetzt. Und irgendwas Neues haben Hacktivist dem auch nicht hinzuzufügen. 

Aber zum Glück kam dann ja noch der Haupt-Act und Enter Shikari haben eine echt geile Show abgeliefert. Allein das ganze Strobo-Licht hat mir echt große Löcher in die Netzhaut gebrannt. Was sehr beeindruckend war: der Bewegungsdrang, vor allem der Sänger turnte immer wieder auf den drei Tresen herum, die im Modernes verteilt sind. Richtige Rockstars zum Anfassen, wenn man so will. Etwas mehr als 90 Minuten ging das Konzert, dann war es leider auch schon vorbei. Als wir aus dem Modernes rauskamen, stand draußen die Polizei auf der Straße. Wie ich am nächsten Tag erfahren habe, wurden Konzertbesucher während des Konzerts im Gedränge des Innenraums beklaut. Echt eine richtig miese Shysse. 

15.11.2013: Hurts, Sporthalle, Hamburg

Mal wieder ein Konzert mit der Frau und endlich eine Band, auf die wir uns einigen konnten. Die Sporthalle ist ja nicht so unbedingt meine Lieblingskonzert-Halle. Diesmal gab es sogar zwei Vorbands und den Einstieg haben Pegasus aus der Schweiz gemacht. Die fand ich gar nicht mal so schlecht, mit ihrem Gute-Laune-Pop. Die hatten auch das Publikum relativ schnell auf ihrer Seite. Danach kam die Band Glasvegas. Nun ja, die waren dann schon relativ anstrengend. Vor allem passten die mit ihrer komischen Alternative-Jammer-Mucke da überhapt nicht rein. Man konnte das “WTF!?” im Publikum förmlich mit den Händen greifen. 

Aber auch die Kollegen von Glasvegas waren irgendwann fertig und dann kamen die Jungs von Hurts. Es war ein sehr beeindruckender Auftritt. Live können die richtig was und hatten das anwesende Publikum schnell in ihren Bann gezogen. Ein richtiger Überraschungs-Coup war dann der Song “Ohne Dich” von Selig, den sie in perfektem Deutsch vortrugen. Vor allem finde ich, dass so Elektro-Pop-Songs (ähnlich wie bei Depeche Mode) durch die Live-Instrumente wie Gitarre und Drums noch mal einiges dazugewinnen. Vielleicht bringen die Jungs ja auch mal ein Live-Album raus. 

03.12.2013: Depeche Mode, Stadthalle, Bremen

Die “Delta Machine”-Tour hatte auch noch einen Ableger, der durch die Indoor-Arenen der Republik führte. Dabei verschlug es die Jungs nach Bremen in die ehrwürdige Stadthalle. Auf den Karten (per Bestplatzbuchung gekauft) stand was von einer eventuellen Sichtbehinderung, aber es waren richtig geile Plätze, seitlich von der Bühne mit einem guten Blick auf das Geschehen. Vorband waren “Big Deal” und ich dachte, da kommen die Gewinner eines Schülerband-Contests auf dei Bühne. Aber deren Mucke hat echt Laune gemacht. Die konnten was. 

Zu Depeche Mode selbst ist oben schon alles gesagt. Durch die guten Plätze war man richtig dicht dran und ich liebe es ja immer, mir das Treiben auf der Bühne anzuschauen. Bei Depeche Mode finde ich vor allem Andy Fletcher so interessant, der eigentlich völlig überflüssig zu sein scheint. Wieder haben die Jungs zwei Stunden gespielt und es war echt der Hammer. Weniger toll war die Tatsache, dass wir nach dem Konzert für die 150m von unserem Stellplatz zur Parkplatz-Ausfahrt eine knappe Stunde benötigt haben. Ich bin mir sicher, dass man das auch irgendwie geschickter lösen könnte. 

Das war mein Konzert-Jahr 2013. Es hat Spaß gemacht und für nächstes Jahr ist mit Metallica auch schon das erste Highlight gebucht. 


Der Kinderwagen

Ein elementarer Bestandteil der Ausstattung für den Erdenbürger ist die Auswahl eines adäquaten Gefährts. Schon bei einem ersten Blick ins Netz wird einem schnell klar, dass man hier die Wahl zwischen Basic und Premium hat. Aber so ein Kinderwagen will ja auch haptisch erkundet werden, also geht es in den nächstgelegenen Baby-Fachmarkt. Hier sind diverse Elternpaare damit beschäftigt, Kinderwagen vor sich herzuschieben, das Zusammenfalten und Wiederaufbauen zu trainieren. Wir sind eher im Erkundungsmodus unterwegs, d.h. wir gucken uns erst einmal um, welche Fabrikate wir ganz schick finden, checken die Preislage, schauen uns Hype-Marken wie bspw. Bugaboo an.

Ein paar Wochen später nutzen wir den Rückweg von einer Hochzeit in Ostwestfalen, um noch kurz bei der “Einkaufsstadt, die alles hat” anzuhalten. Hier auch mal die Babyabteilung auschecken. Wir werden zunächst bei den Möbeln fündig und suchen uns schon einmal die Wickelkommode aus, ohne diese schon zu kaufen. Anschließend geht es zu den Kinderwagen. Hier gibt es zwar eine eher eingeschränkte Auswahl, aber dafür einen Offroad-Parkour, da kann man dann testen, wie sich das Geschoss auf Kopfsteinpflaster oder auf Waldboden macht. Wir hatten uns entschieden, uns mal ein bisschen beraten zu lassen, aber da konnten wir ja nicht ahnen, dass wir in den folgenden Minuten wie zwei dumme Schulkinder behandelt werden würden. Ich bin als Erwachsener in einem Geschäft noch nie so von oben herab behandelt worden.

Wir hatten uns schon grob auf einen Kinderwagen mit Schwenkrädern geeinigt, kann ja in der Großstadt und bei Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht von Nachteil sein. Da wurden wir aber erst einmal über die Nachteile aufgeklärt, dass die Schwenkräder bspw. an der Bordsteinkante oder beim Aussteigen im Bus wegknicken können und somit der ganze Kinderwagen umkippen könnte. Horror! Und überhaupt ist ein Kinderwagen mit vier feststehenden Rädern viel besser bei Ausflügen im Gelände geeignet. Damit kann man auch mal einen Strandspaziergang machen oder eine Wattwanderung. Holla, eine Wattwanderung! Das ist natürlich ein häufig auftretendes Szenario bei uns. Also, pro Woche sind da sicherlich so zwei, drei Wanderungen durch das Nordsee-Watt drin. Der Hinweis, dass wir eher in der Stadt unterwegs sind und weniger an der Küste am Strand oder im Watt, wurde galant beiseite geschoben.

Also, ab zum einzig vorhandenen Modell mit vier festen Rädern. Natürlich absolute Premium-Klasse. Aber dafür vier Räder für jedes Gelände. Und dazu gibt es nur bei dem Modell eine spezielle Baby-Wanne, die über einen Boden mit Belüftung verfügt. So lässt sich die Wanne auch als Reisebett nutzen, ohne dass da ein schlechtes Klima in der Wanne entsteht. Oha, meine Rabenmutter hat mich damals bestimmt auch einfach mal stundenlang im Kinderwagen pennen lassen. Das muss man sich einmal vorstellen. Wir dürfen den besagten Kinderwagen auch einmal probeweise mitnehmen, um zu schauen, ob und wie er in unseren (damaligen) Kleinwagen passt. Nach dem Praxistest ziehen wir uns aus diesem Beratungsgespräch wieder zurück.

Eine Woche später sind wir in einem Hamburger Baby-Shop, um das Thema “Kinderwagen” zu finalisieren. In der Zwischenzeit haben wir uns von Freunden und Bekannten im Hinblick auf das “Schwenkrad-Problem” beraten lassen. Offensichtlich sind die Schwenkräder nicht zwangsläufig der Weg in das nächstgelegene Krankenhaus, sondern sehr praktisch und bequem. Nach weiteren Recherchen und einem Live-Test vor Ort haben wir uns letztlich für ein Modell von Hartan entschieden. Am nächsten Tag in der Filiale gekauft, nur um wiederum einen Tag später mitgeteilt zu bekommen, dass die von uns präferierte Farb-Kombi nicht mehr lieferbar ist und wir zwecks Bestellung noch einmal vorbeikommen mögen. Naja, jetzt ist alles gut und wir warten auf das Ende der dreimonatigen Lieferzeit, damit wir dann schon einmal fleißig mit dem neuen Gefährt probecruisen können. \o/


Let the Abenteuer begin

Nun, da wir die Schwangerschaft endgültig in die Welt hinaus posaunt haben, kann auch endlich die begleitende Blog-Serie starten. Endlich wieder Futter für den Blog. :)

Es war ca. fünf Uhr morgens als Katja den Schwangerschaftstest machte und ich im Halbschlaf die frohe Kunde aufnahm. Danach war ich relativ schnell wach. Wow! Nicht, dass es ein Unfall war, aber wenn man dann die Bestätigung hat, dass es geklappt hat, ist das noch einmal eine ganz andere Sache. Tausend Fragen, keine Antworten. Was bedeutet das? Was verändert sich? Kriegen wir das als Eltern hin? Der ganz normale Wahnsinn nach einem positiven Schwangerschaftstest. Erst einmal mussten die ersten 12 Wochen überstanden werden, in denen das Risiko für eine Fehlgeburt am höchsten ist. In der Zeit haben wir die Eltern schon einmal an unserem Glück teilhaben lassen. Und die ganze Zeit immer wieder Fragen…

Obwohl es eigentlich eine der natürlichsten Sachen der Welt ist, stellt in unseren Breitengraden eine Schwangerschaft ein wahres Abenteuer dar. Denn mit dem Moment, wo man weiß, dass man bald Nachwuchs bekommt, bricht eine wahre Informationsflut über einen herein. Schon banale Fragen wie nach dem Kinderwagen können zu einer wahren Wissenschaft ausarten.  Eine Frage, tausend Antworten. Aber auf die Details möchte ich gar nicht eingehen, denn das wird in den kommenden Blogbeiträgen noch ausführlicher behandelt werden. ;)

Der Weser-Bomber

Der Weser-Bomber kommt


On the move

Knapp drei Jahre haben wir es in Lüneburg ausgehalten, das ist immerhin schon ein Rekord für uns. Doch nun sind wir wieder einmal umgezogen. Diesmal in die große Stadt, in die fußballerische Diaspora, also nach Hamburg. Lange Zeit habe ich mich immer gegen Hamburg gesperrt, habe mir Gründe zurecht gelegt, nicht dort hinzuziehen. Doch mein Arbeitsplatzwechsel Anfang März hatte einen Arbeitsweg von 90 Minuten zur Folge und durch die Bauarbeiten zwischen Lüneburg und Hamburg war es eher die Regel, pro Strecke noch einmal 15 Minuten und mehr als Verspätung zu haben. Im Online Marketing ist der Stellenmarkt in Lüneburg jetzt nicht so groß, dass ein Wechsel als aussichtsreiche Alternative in Frage kam. Irgendwann kamen wir an den Punkt, uns ernsthaft mit Hamburg als Wohnort auseinanderzusetzen und dann ging alles ganz schnell. Drei Wohnungen haben wir besichtigt und Nummer drei wurde unser neues Zuhause. Es kann also auch in Hamburg ganz schnell gehen, wenn man eben nicht inner Schanze, auf St. Pauli, in Eimsbüttel, Altona und den anderen Hip-Vierteln leben will. Uns reicht auch der Nordosten Hamburgs mit viel Grün und wenig Brimborium völlig.

Seit Mitte Juli sind wir nun Hamburger, mein Arbeitsweg liegt bei ca. 30 Minuten und vor allem bin ich flexibler als vorher, muss nicht mehr zu einer festen Uhrzeit los, um ja nicht den Zug zu verpassen. Die Busse und Bahnen fahren zu Stoßzeiten alle fünf Minuten. Man kann sich morgens auch noch zweimal umdrehen, bevor man sich aus dem Bett quält. Wir sind auch mit dem Einrichten der Wohnung schon ziemlich weit fortgeschritten, gerade einmal vier Kartons fristen noch ein unausgepacktes Dasein, aber auch das sollte sich schnell beheben lassen. ;) Ansonsten gilt es, sich zu orientieren, einen neuen Lieblings-Griechen, -Chinesen usw. in der Nähe ausfindig zu machen, die Schleichwege von A nach B zu erkunden und sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Dann fühlen wir uns vielleicht bald auch ganz heimisch hier. Gut, eine fußballerische Heimat wird das hier ganz sicher nicht. :P

Wappen Hamburg

Wappen Hamburg


USA-Trip – Teil VI – New York I

Fahrt nach New York (Tag 18):

Früh morgens stehen wir auf, packen unsere restlichen Sachen und machen uns auf den Weg mit dem Auto zur Autovermietung, um unseren Impala wieder abzugeben. Die Abgabe umfasst das Abstellen und das Aushändigen der Autoschlüssel, anschließend scannt ein Mitarbeiter kurz den Barcode an der Windschutzscheibe und händigt uns eine kleine Quittung aus. Mit dem Shuttle geht es dann zum Terminal, wo wir den Sicherheits-Check über uns ergehen lassen. Im Vorhinein hatte ich ja schon einige Gruselgeschichten über stundenlanges Anstehen und ähnliches gehört, aber letztlich war es alles halb so wild. So waren wir dann zwei Stunden vor dem Boarding am Terminal und haben die Zeit totgeschlagen, bis wir endlich an Bord des Fliegers konnten. An Bord dann eine herbe Enttäuschung für uns Touris, denn auf dem fünfeinhalb Stunden dauernden Inlandsflug ist das Essen im Preis nicht inbegriffen. So also 8 Dollar für einen pappigen Cheeseburger gezahlt. Meh.

In New York oder besser gesagt: am Flughafen Newark (New Jersey) kommen wir um sieben Uhr abends an. Am Food Court machen wir erstmal halt und schieben uns was zu mampfen rein. Von Newark aus geht es dann erstmal mit einem Regionalzug zur Penn Station in Manhattan. Die Fahrt dauert knapp 30 Minuten. An der Penn Station steigen wir in die U-Bahn um, die uns nach Queens zu unserem Hotel bringt. Eigentlich alles halb so schlimm, außer dass die Subway mit Ihren Drehkreuzen und -türen nicht so richtig für Touris mit großem Gepäck gemacht ist, was das Vorankommen ein wenig erschwert. Aber letztlich kommen wir doch in Queens an und schaffen auch noch die knapp 20 Minuten Fußweg zum Hotel Z. In der ersten Nacht dürfen wir “nur” im zweiten Stock nächtigen, da das eigentlich für uns bestimmte Zimmer noch belegt ist. Aber auch von dort hat man einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Manhattan. Ich mache mich nach dem Einchecken noch einmal kurz auf den Weg, um noch Getränke zu organisieren. Müde und erschöpft, aber mit dem Blick auf Manhattan schlafen wir ein.

New York – Part 1 (Tag 19):

Die Nacht ist schon um halb sechs beendet, da draußen vor dem Hotel auf einmal lauter Feuerwehrwagen parken. Kurz vorher war auch ein Piepen auf dem Gang zu hören, was wohl der Feueralarm war. Die Firefighter sind aber nicht besonders in Eile, so dass es sich wohl um einen Fehlalarm zu handeln scheint. Ich schlafe noch mal ein, während Katja hellwach ist und ein paar Fotos von der Dachterrasse des Hotels aus macht. Gegen neun entern wir den Frühstücksraum und laben uns an den diversen Bageln. Nach dem Frühstück packen wir ein bisschen Verpflegung für den Tag ein und machen uns auf den Weg zum Queensboro Plaza, von wo aus wir die Subway zur 49th Street nehmen. An der Subway-Station finden wir das Visitor Center, wo wir uns mit Flyern und Plänen eindecken, bevor wir uns zum NBA-Store aufmachen. Als wir dort ankamen, war ich ziemlich enttäuscht, denn die Fotos im Internet sahen deutlich glamouröser aus. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass der Store umgezogen ist und derzeit ein provisorisches Domizil beherbergt. Aber dem fehlenden Glamour zum Trotz decke ich mich mal ein mit Shirts von Ricky Rubio, den Mavs, den Bulls und noch ein Shirt vom Store selbst. Nice.

Verwirrter Touri vor NBA Store

Verwirrter Touri vor NBA Store

Nach dem Store laufen wir die Fifth Avenue weiter runter, kommen an der Public Library vorbei (bekannt aus bspw. “The Day after tommorrow”) und laufen weiter Richtung Times Square. Wir haben uns aber hier nicht lange aufgehalten, sondern sind mit der Subway Richtung Harlem aufgebrochen, wo wir eine “Taste of Harlem”-Tour gebucht hatten. In Harlem angekommen gehen wir zum Harlem Heritage Tours Center, von wo aus die Tour starten sollte. Insgesamt waren wir nur vier Teilnehmer, die von Neal, unserem Tourguide durch das Viertel geführt wurden. Dabei hatte Neal einen Rucksack mit Boombox sowie ein Ipad in der Hand, um immer wieder lautstarke Jazzmusik abzuspielen. Die Tour war wirklich super und an insgesamt drei Restaurants haben wir wirklich leckere Sachen gegessen, die teils ein wenig gewöhnungsbedürftig waren, wie z.B. Waffeln mit Chicken Wings. Zum Abschluss der dreieinhalbstündigen Tour durften wir noch ins Apollo-Theatre, dem Herz der afro-amerikanischen Musikkultur. Nach dem Apollo wurden wir uns selbst überlassen und haben noch ein paar Sportgeschäfte abgeklappert. Von Harlem sind wir per Subway zum South Street Seaport gefahren, hier gab es eine TKTS-Kasse, wo man für den jeweiligen Tag verbilligte Karten für den Broadway bekommen konnte. 90 Dollar für Mamma Mia fanden wir jedoch beide ein bisschen happig. In der Nähe der Theater-Kasse sind wir am Pier 17 durch eine Mall spaziert und haben unter anderem einen ganzjährig geöffneten Weihnachtsladen gefunden. Yeah. ;)

Das Apollo

Das Apollo

Vom Pier 17 aus laufen wir zur Brooklyn Bridge und machen uns dran, sie zu erkunden. Am ersten der großen Pfeiler mache ich schlapp und habe keine große Lust mehr, weiterzulaufen. Katja läuft unbeirrt weiter, um noch ein paar Fotos zu machen. Sie kann sogar einen ersten Blick auf die Freiheitsstatue erhaschen. Nach einer knappen Stunde kommt Hunger auf udn wir fahren zum Madison Square Park, um den Shake Shack aufzusuchen, einen Burgerladen, der uns wärmstens ans Herz gelegt wurde. Man musste zwar ziemlich lange anstehen (ca. 30 Minuten), aber die Warterei hat sich gelohnt. Der Double Smoke Shack und die Cheese Fries sind der Hammer. Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen. ;) Nach dem Shake Shack geht es noch einmal zum Times Square, der am Abend im hellen Licht der Leuchtreklame erstrahlt. Während wir aus der U-Bahn kommen, hat man im ersten Moment das Gefühl, es sei hellichter Tag da draußen, so hell ist es. Wir laufen staunend rum und landen u.a. im Hershey’s Store, wo wir die eine oder andere Tafel einsacken. Danach machen wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel, wo wir so gegen halb zehn ankommen und erschöpft in die Betten fallen.

Die Lichter am Times Square

Die Lichter am Times Square

New York – Part 2 (Tag 20):

Der Tag beginnt mit dem Läuten des Weckers um acht Uhr. Ein Blick nach draußen macht deutlich, woher die Wolkenkratzer ihren Namen haben, denn dunkle Wolken hängen tief über der Stadt und es regnet in Strömen. Also erstmal Frühstück und Alternativen für den Regen-Tag planen. Nach dem Frühstück suchten wir einen nahe gelegenen Supermarkt auf, da wir dringend Getränke brauchten. Also, stapfen wir trotz Regens los, was sich trotz unserer Outdoor-Jacken als Sch**ß-Idee herausstellt. Wir sind knapp 40 Minuten unterwegs und anschließend klitschnass. Also, Klamotten wechseln und mit dem Fön die einzig saubere Jeans trocknen. Ein Träumchen. Heute fahren wir dann nicht mit der Subway, sondern nehmen das vom Hotel angebotene Shuttle, welches uns nach Manhattan bringt. Von dort aus geht es zunächst zur Grand Central Station, die wirklich beeindruckend ist und einen mit seiner Größe schier erschlägt. Nächster Stopp ist eigentlich der Wintergarten im World Financial Center, doch auf dem Weg dahin kommen wir am 9/11-Memorial vorbei und stellen uns hier an. Man muss durch einen Sicherheitscheck wie am Flughafen, bevor man aufs Gelände darf. Dort, wo die beiden Türme einst standen sind riesige Löcher im Boden, die mit Wasserfällen versehen sind. Entlang der Bodenöffnungen sind die Namen der Opfer auf Tafeln festgehalten. Sehr beeindruckend und direkt am Gelände entstehen die so genannten Freedom Tower.

Am 9/11-Memorial

Am 9/11-Memorial

Danach gehen wir rüber zum Wintergarten des WFC und auch das ist richtig beeindruckend, mit echten Palmen, einem Marmorboden, eine rundum gelungene Zurschaustellung der Finanzkraft. ;) Man konnte vom WFC aus ans Wasser gelangen und auf dem Weg dorthin sicherte ich mir meinen ersten echten Ney Yorker Hot Dog. Yummy, mit Sauerkraut und so. Nächster Stopp sollte SoHo werden, aber von der Subway-Station aus sind wir erstmal in die falsche Richtung gelaufen. Also, wieder zurück und auf dem Weg dann nochmal zum Essen halt gemacht. Diesmal in einer stilechten Pizzeria, nämlich Ben’s Famous Pizza, offensichtlich bekannt aus Men in Black. Die Lady nimmt eine Calzone, während ich mir einfach ein Slice Barbecue-Pizza ordere. Da die Calzone fritiert ist, weigert sich Katja diese zu essen. Na gut, Cheese & Ham kann ja nicht so schlimm sein, also nehme ich die, während mein Pizzastück an die Dame geht. Leider ist die Füllung der Calzone nicht aus Käse, Schinken und Tomatensauce aufgebaut, sondern die Tomatensauce wurde durch Ricotta ersetzt. Burks, das ist dann auch für mich ein bisschen zu viel des Guten. Aber ich zwänge mir das Teil rein und dafür ist mir den Rest des Tages ein bisschen flau im Magen. Aber man hat mir mitgeteilt, dass die Barbecue-Pizza ausgezeichnet war. Hmpf. In SoHo checken wir richtig krasse Underground-Stores aus, wie bspw. den Crocs-Laden oder adidas. Also Marken und Klamotten, die man sonst nirgends bekommt. ;) Von SoHo aus laufen wir zum Washington Square, den man bspw. aus “Harry & Sally” und “I am Legend” kennt. Im nahegelegenen Starbucks füllen wir die Koffeinspeicher wieder auf und merken, dass wir von lauter MacBooks umzingelt sind. Die Studis der nahen NYU müssen ein Geld haben. Letzter Punkt auf der Agenda ist das Flatiron Building, welches ironischerweise direkt neben dem Madison Square Park liegt, wo wir am Abend vorher waren, um dem Shake Shack einen Besuch abzustatten. Tja, hätten wir das geahnt. Und wo wir schonmal hier sind, gibt es nochmal eine Lage Burger zum Abendessen. Katja entscheidet sich für den Shack Attack, einen Eisbecher mit Fudge, Schokososse, Cookies, Schokostreuseln und Co. Der Hammer! Gesättigt geht es zurück nach Queens in unser Hotel.

My first New York Hot Dog

My first New York Hot Dog

Die Reiseberichte:

Teil I – San Francisco
Teil II – Yosemite und Pacific Highway
Teil III – Las Vegas und Flagstaff
Teil IV – Grand Canyon, Sedona, Kingman
Teil V – Los Angeles
Teil VI – New York I


USA-Trip – Teil V – Los Angeles

Fahrt nach LA (Tag 14):

In Kingman geht es morgens ganz früh los, da wir in dem heißen und stickigen Zimmer kaum Schlaf finden. Gegen halb acht starten wir, um die mehr als 300 Meilen hinter uns zu bringen. Nach einer halben Stunde müssen wir an einem Rastplatz halt machen, Katja ist einfach zu müde. Nach einer halben Stunde Powernapping fahren wir weiter. Der nächste Halt kommt dreieinhalb Stunden später, wo wir bei einem Best Buy halten, dem amerikanischen Pendant zu Media Markt und Saturn. Stephen holt sich hier einen iPod touch, anschließend geht es in die Mall nebenan, die aber nicht wirklich zu überzeugen weiß. Also machen wir uns nach kurzer Zeit wieder auf den Weg nach Los Angeles. Wir sind noch knapp anderthalb Stunden unterwegs und je näher wir LA kommen, desto dichter wird der Verkehr. Im Großraum LA dann die ersten Staus und viel zähflüssiger Verkehr. Gegen halb vier kommen wir am Hotel in Torrance an. Torrance ist ein Vorort von LA, wobei der Übergang von einem Ort zum anderen fließend ist. Wir sind im 11. Stock mit einem eher langweiligen Ausblick und Fenstern, die sich partout nicht öffnen lassen.

Erst wollen wir den Pool auschecken, aber der Krach der Klimaanlagen vertreibt uns schnell wieder. Auf dem Hotelzimmer finden wir raus, dass der nächstgelegene Strand Redondo Beach ist und wir machen uns kurzerhand auf den Weg. Nach einer knappen halben Stunden Fahrt kommen wir an, stellen den Wagen ab und erkunden den Strand. Ganz schön dreckig und irgendwie auch nicht wirklich einladend. Naja, aber wir können zumindest einen Blick auf den Pazifik werfen. Nach etwas mehr als einer Stunde fahren wir wieder zurück. Wir machen uns ein bisschen frisch und suchen den örtlichen Ableger von Olive Garden auf. Vor dem Eingang stapeln sich die Leute und so machen wir Bekanntschaft mit einer amerikanischen Tradition: dem Vor-dem-Restaurant-warten-bis-ein-Tisch-frei-wird. Knapp 40 Minuten stehen und sitzen wir so rum, bis unser “Pager” summt und wir an den Tisch geleitet werden. Lecker war’s mal wieder.

Santa Monica (Tag 15):

Heute war erstmal ausschlafen angesagt und nachdem wir uns aus den Betten geschält haben, geht es zur Bagel Factory für ein leckeres Frühstück. Anschließend lassen wir uns vom Navi nach Santa Monica lotsen und nach einer halben Stunde kommen wir an. Krass, wieviel Verkehr auch am Sonntag auf den Freeways herrscht. In Santa Monica entscheiden wir uns gegen einen kostenpflichtigen Parkplatz und finden nach einiger Zeit einen freien Platz in einer Nebenstraße. Von da aus laufen wir runter zum Strand. Am Strand angekommen ist in einiger Entfernung der Santa Monica Pier zu sehen. Da laufen wir dann auch hin, vorbei an den Lifeguard-Häuschen aus Baywatch und vorbei an zahllosen Joggern, Radfahrern und sonstigen Sport-Enthusiasten. Nach einer knappen halben Stunde überkam einen der Drang, selbst loszulaufen und sich sportlich zu betätigen. Man fühlte sich einfach so schlecht, einfach nur am Strand entlang zu schlendern.

Nach einiger Zeit und ein paar Pausen sind wir am Santa Monica Pier angekommen und haben uns den kleinen Vergnügungspark samt Achterbahn und Riesenrad. Dazu noch lauter Maler und andere Straßenkünstler. Unter anderem konnte man sich gegen eine kleine Spende eine Würgeschlange um den Hals legen lassen. Das Ganze bei bestem Sonnenschein. Nachdem wir den Pier auf und ab spaziert waren, sind wir zur Third Street Promenade, einer Einkaufsstraße, die ein paar hundert Meter vom Strand entfernt war. Hier haben wir noch einige Zeit mit Bummeln verbracht und uns an diversen Straßenkünstlern erfreut. Nach ca. 2,5 Stunden sind wir zurück zum Strand, wo sich die mutige Katja in die Fluten des Pazifik gestürzt hatte. Stephen saß feige am Strand und nach dem Bad im kühlen Nass trocknete sich die Badenixe erstmal in der Sonne. Gegen halb sechs haben wir uns allmählich wieder in Richtung Auto aufgemacht. Als wir dort ankamen gab es erstmal eine negative Überraschung: ein Ticket für Falschparken in Höhe von 64 Dollar. Aua! Als wir das Auto im Glauben an ein Schnäppchen abstellten, hatten wir leider übersehen, dass zwischen sechs Uhr abends und zwei Uhr morgens nur Anwohnern das Parken gestattet ist. Das Ticket klebte schon um fünf nach sechs an der Windschutzscheibe. Doh! Mit schlechter Laune ging es zurück zum Hotel und der Abend war gelaufen.

Blick auf den Santa Monica Pier

Blick auf den Santa Monica Pier

Universal Studios (Tag 16):

Diesmal nehmen wir das Frühstück im Hotel in Anspruch. Sehr lecker, auch wenn die Bedienung sehr schnell die Rechnung brachte (bei einem Buffet). Wir haben uns nicht hetzen lassen und haben in Ruhe gegessen. Um halb zehn haben wir uns auf den Weg zu den Universal Studios gemacht, wo wir nach vierzig Minuten ankamen. Dann erstmal den Wagen auf dem kostenpflichtigen Parkplatz abstellen und anschließend auf den Weg zum Eingang gemacht, wo wir fast 15 Minuten laufen mussten. Am Eingang dann noch Kontrolle der Rucksäcke, bevor wir endlich die 80 Dollar Eintritt pro Nase zahlen durften. Für windschnittige 130 Dollar hätten wir einen “Front-of-the-Line”-Pass bekommen, der einem das lästige Anstehen erspart.

Schon bei der ersten Attraktion (Terminator 3D) wird klar, dass die Universal Studios in einer ganz anderen Liga spielen als der Movie Park in Bottrop. Nach Terminator kam eine Special-Effects-Erklärbär-Show, der Simpsons Ride, Shrek 4D, die obligatorische Universal Studio Tour und ganz am Ende die Waterworld Stuntshow. Die war richtig geil und die 20 Minuten dort waren schon fast das Eintrittsgeld wert. Zum Abschluss des Tages noch ein bisschen shoppen in den Merchandise-Stores. Am Ende nimmt Katja ein Simpsons-Shirt und ich nehme eins von “The Walking Dead”. Auf dem Weg raus aus dem Park essen wir (mal wieder) bei Panda Express. Nom. Auf dem Weg zum Hotel kracht es fast auf dem Freeway. Der typische Autofahrer in LA lässt andere beim Spurwechsel nicht gerne reinfahren und macht so auch bei vorhandenen Lücken gerne wieder zu. Ein Traum! Leicht angenervt kommen wir im Hotel wieder an.

Simpsons Ride in den Universal Studios

Simpsons Ride in den Universal Studios

Los Angeles – Hollywood & Beverly Hills (Tag 17):

Am letzten Tag in LA frühstücken wir wieder im Hotel. Die Fahrt Richtung Hollywood Boulevard war wieder sehr nervenaufreibend. Wir parken beim Dolby Theatre und entern am Boulevard gleich den Hop On-Hop Off-Bus. Wir nehmen heute zwei Touren mit, zum einen Hollywood, zum anderen Beverly Hills. Am Rodeo Drive steigen wir aus und schlendern die angeblich teuerste Shoppingmeile der Welt entlang. So glamourös wie steril und langweilig. Von da aus geht die Fahrt weiter Richtung Santa Monica und dann zurück nach Hollywood. Zwischendurch machen wir noch einen kurzen Abstecher in eine Mall, die auf dem Weg liegt, aber so richtig Bock auf Shopping haben wir beide nicht.

Nach knapp 6 Stunden beenden wir die Stadtrundfahrt wieder vor dem Dolby Theatre und schauen uns den Walk of Fame an. Schon ein seltsames Bild, wie die ganzen Touristen mit gesenktem Kopf über den Fußweg schreiten und die ganzen Sterne begutachten. Vor dem Chinese Theatre halten wir uns auch noch ein wenig auf, bevor wir uns ein letztes Mal durch den Verkehr von LA zurück zum Hotel in Torrance kämpfen. Wie die anderen Male auch war es alles andere als ein Vergnügen.

Star Wars Walk of Fame

Star Wars Walk of Fame

LA konnte uns nicht wirklich überzeugen. Wir haben die drei Tage gut füllen können, aber irgendwie ist die Stadt nix für uns. Der Glamour von Hollywood findet in den riesigen Studios statt. Und in Beverly Hills sieht man auch kaum etwas, denn die Stars leben in ihren Anwesen hinter riesigen Mauern und so sehr interessiert es mich dann auch nicht, welcher Star hinter welchem Hochsicherheitskomplex sein Dasein fristet.

Unsere Reiseroute:

Die Reiseberichte:

Teil I – San Francisco
Teil II – Yosemite und Pacific Highway
Teil III – Las Vegas und Flagstaff
Teil IV – Grand Canyon, Sedona, Kingman
Teil V – Los Angeles
Teil VI – New York I


USA-Trip – Teil IV – Grand Canyon, Sedona, Kingman

Grand Canyon (Tag 12):

Morgens um sieben bimmelt der Wecker, wir machen uns fertig und steuern Biff’s Bagels im Herzen von Flagstaff an. Den haben wir am Vorabend im Internet ausgemacht. Hier gibt es richtig leckere und frisch belegte Bagel (Cream cheese FTW!). Der Laden ist nach einem verstorbenen Hund der Besitzer benannt und der Ehrung des toten Haustieres wird im Laden viel Platz eingeräumt, so dass auch die toten Vierbeiner vieler Stammgäste mit Foto und Widmung an den Wänden verewigt sind, was einen morbiden Charme versprüht. Wir schlagen uns trotzdem die Bäuche voll und fahren dann die Route 89 in Richtung Osteingang des Grand Canyon National Park. Nach einer Stunde biegen wir auf die Route 64 ab und kommen nach wenigen Minuten an den ersten Aussichtspunkt mit Kassenhäuschen und Co. Wir verlassen voller Vorfreude die Straße und merken erst an besagtem Kassenhäuschen, dass es sich hier nicht um den offiziellen Nationalpark handelt, sondern um ein Privatgelände, welches von Native Americans bewirtschaftet wird, die auch keinen richtigen Eintritt verlangen, sondern eine empfohlene Spende von zehn Dollar. Wir zahlen fünf und genießen den ersten kleinen Ausblick auf den Canyon. Obwohl es später noch viel beeindruckender werden sollte, war das schon richtig krass.

Blick in den Grand Canyon

Blick in den Grand Canyon

Nach noch einmal 30 Minuten Fahrt kommen wir dann zum Osteingang des Crand Canyon National Park. Mit 25 Dollar pro Auto ist der Eintritt äußerst moderat und der erste Stop ist Desert View, wo wir eine knappe Dreiviertelstunde verbringen und die Aussicht auf den Grand Canyon genießen. Der Grand Canyon ist eine Erfahrung, die sich weder mit Worten noch mit Bildern adäquat beschreiben lässt. Die gewaltige Größe lässt sich nur am eigenen Leib erfahren und man fühlt sich wirklich ganz klein, wenn man da am Rand steht. Auf dem Weg zum Grand Canyon Visitor Centre machen wir an vier weiteren Aussichtspunkten halt. Vom Visitor Centre aus fahren wir mit dem Shuttle weiter, da der westliche Teil des Parks nur so zu erkunden ist. Am Market Plaza machen wir halt und schlagen uns die Bäuche voll. Anschließend geht es weiter zum westlichsten Punkt der Shuttle-Route, dem so genannten Hermit’s Rest.  Auf dem Weg dorthin warten neun Aussichtspunkte auf uns, von denen wir aber nicht alle mitnehmen, zumal die Zeit schon ein bisschen fortgeschritten ist. Gegen vier kommen wir am Hermit’s Rest an und fahren von dort aus zum Mohave Point zurück, wo wir uns das Farb- und Schattenspiel des Sonnenuntergangs zu bestaunen.

Sonnenuntergang im Grand Canyon

Sonnenuntergang im Grand Canyon

Nach über einer Stunde versinkt die Sonne hinter den Felsen und wir nehmen den Bus zurück zum Parkplatz. Die Fahrt dauert nochmal eine knappe Dreiviertelstunde und am Parkplatz suchen alle in der Dunkelheit ihre Autos. Wie gut, dass man beim zweimaligen Drücken auf die Autoschlüssel einen Hupton auslöst. Eher weniger gut, dass es alle machen und es sich anhört, wie ein Konzert falsch gestimmter Blechbläser. Während wir das Gefährt suchen, schwirren Fledermäuse um unsere Köpfe. Irgendwann finden wir unseren geliebten Impala und fahren anderthalb Stunden durch die Dunkelheit zurück nach Flagstaff. Und wenn ich hier dunkel schreibe, dann meine ich das auch, geradezu dark as fuck. Dabei stehen am Wegesrand ein paar Mal Hirsche und andere Wildtiere. Ich sage Katja während der Fahrt nichts davon, da ich sie so spät sehe, dass wir eh nicht hätten reagieren können. Glücklicherweise bleiben Bambi und Freunde von der Straße weg. Abends im Hotel schaffen wir es noch, zu duschen, bevor wir ins Bett fallen und sanft entschlummern.

Letzte Sonnenstrahlen

Letzte Sonnenstrahlen

Sedona und Fahrt nach Kingman (Tag 13):

Der zweite Morgen in Flagstaff führt uns wieder zu Biff’s Bagels für ein ausgiebiges Frühstück. Nach dem ausgiebigen Mahl nutzen wir noch gleich die Zeit, um das Reisetagebuch für den Vortag anzufertigen. Anschließend geht es in den Slide Rock State Park in der Nähe von Sedona. Nach einer kurzen Fahrt durch eine tolle Landschaft sehen wir kurz vor den Slide Rocks das erste Mal Vertreter der Red Rocks, für welche die Gegend berühmt ist. Für die Slide Rocks müssen wir 10 Dollar Eintritt zahlen, lassen das Auto auf dem Parkplatz stehen und laufen dann los. Slide Rocks bezeichnet einen Bach, der das rote Gestein fast wie eine Wasserrutsche geformt hat. Man kann sich oben reinsetzen und sich über eine kurze Strecke treiben lassen. Mir ist das Wasser viel zu kalt, so bleibt es an Katja, den Test zu wagen. Mit Ihren Flip-Flops geht es rein in die Fluten, nur um an der ersten turbulenten Stelle das Schuhwerk zu verlieren. Ich gebe den gönnerhaften Retter und laufe hin, um die Schuhe aus den Fluten zu fischen, komme dabei ins Rutschen und kann den Sturz ins kalte Nass gerade noch verhindern. Doch leider ist die ans T-Shirt geklemmte Sonnenbrille dabei ins Wasser gefallen und anders als die Flip-Flops lässt diese sich nicht wieder rausholen. Toll. Ganz toll.

Slide Rock State Park

Slide Rock State Park

Da Katja beim Rutschen auch keinen richtigen Spaß hat, machen wir uns kurz nach dem Brillen-Gate weiter auf den Weg und fahren an Sedona vorbei zum Red Rock State Park. Beim Eingang entrichten wir das Eintrittsgeld und parken den Wagen am Visitor Centre. Der Park ist deutlich kleiner und nur zu Fuß erkundbar. Es gibt einige Routen, wir suchen uns eine aus und schlappen bei 32 Grad durch die Wildnis. Leider sieht man währenddessen kaum was von den Red Rocks. Es macht eher wenig Spaß, aber es geht ums Prinzip, schließlich haben wir bezahlt. Hightlight war eine Wildlife Watching Bench, eine ziemlich zugewucherte Holzbank. Hey, beobachten wir doch mal die Wildnis. Nach nur 10 Sekunden summt es schrill am Ohr: das Wildlife ist da. Gut, es sind “nur” Mücken, aber immerhin. Dann mal lieber schnell weiter. Wir laufen den Weg bis zum Ende und brausen mit dem Auto davon. Der Weg führt erstmal zurück nach Flagstaff, wo wir noch halten und bei Taco Bell das Abendbrot zu uns nehmen. Von Flagstaff aus fahren wir knapp 2 Stunden nach Kingman, wo wir eine Nacht verbringen, bevor es am nächsten Tag Richtung Los Angeles geht. Das Hotel ist eher so meh, aber für eine Nacht schon ganz okay. Nicht so schön ist die Tatsache, dass es im Zimmer gefühlt 50 Grad heiß ist und die Klimaanlage vom Geräuschpegel eher an ein startenden Kampfjet erinnert. Tschakka!

Red Rock Park

Red Rock Park

Die Reiseberichte:

Teil I – San Francisco
Teil II – Yosemite und Pacific Highway
Teil III – Las Vegas und Flagstaff
Teil IV – Grand Canyon, Sedona, Kingman
Teil V – Los Angeles
Teil VI – New York I


USA-Trip – Teil III – Las Vegas und Flagstaff

Fahrt nach Las Vegas (Tag 9):

Heute ein Hotel ohne Frühstück. Gut, dass wir am Vorabend im Supermarkt noch ein paar Bagels eingekauft hatten, die wir jetzt wegmümmeln. Eigentlich wollten wir noch einen Strandspaziergang machen, aber wieder liegt Nebel über der Küste und so haben wir dann doch eher weniger Lust, noch am Meer entlang zu laufen. Stattdessen schaffen wir unsere Sachen ins Auto und machen uns auf den Weg nach Las Vegas. Insgesamt brauchen wir 7 Stunden für die Fahrt ins Glücksspiel-Paradies mit einigen Pausen für ein Frapuccino bei Starbucks oder einen leckeren Burger bei Jack in the Box. Nom! Obwohl die Fahrt sehr lang war, ist das Fahren eigentlich weniger anstrengend, da die Highways oft kilometerlang einfach nur geradeaus führen und das Tempo nicht so hoch ist wie auf deutschen Autobahnen.

Auf dem Highway nach Las Vegas

Auf dem Highway nach Las Vegas

Kurz vor Vegas kommen wir an dem Ort Primm vorbei, wo schon die ersten Casinos und eine Achterbahn zu sehen sind. In Vegas bekommen wir das erste Mal den Verkehr in einer Großstadt mit, denn bisher sind wir da immer einigermaßen drumherum gekommen. Unser erster Stopp ist die Touristeninfo, wo man sich laut unseren Infos total toll mit Gutscheinen und Co. eindecken kann. Obwohl wir kiloweise Altpapier mitnehmen, ist da kein wirklicher Kracher dabei. Anschließend geht es ins Hotel “Paris”, direkt am Las Vegas Boulevard gelegen. Das Navi geleitet uns sicher hin und vor dem Hotel übergeben wir den Impala den Angestellten vom Valet Parking. In der Lobby dann der totale Overload. Ein Gewirr aus Menschen, Lichtern und Geräuschen führt fast zur Kernschmelze im Hirn. Der Checkin-Bereich ist größer als so manches Hotel, dass wir gesehen haben. Es dauert eine halbe Stunde, bis ich endlich unsere Zimmerschlüssel hatte. Dann über das Plastik-Kopfsteinpflaster zum Fahrstuhl, der uns zu unserem Hotelzimmer führt. Das Zimmer ist riesig, total edel eingerichtet und wir haben einen direkten Blick auf den unechten Eiffelturm.

Der Blick aus dem Hotelzimmer

Der Blick aus dem Hotelzimmer

Doch das Hotelzimmer bestaunen wir nur kurz. Wir wollen raus ins Getümmel. Also, kurz frisch gemacht und raus in die heiße Wüstenluft. Noch mehr als 30 Grad sind es am späten Nachmittag, aber es nützt ja nix. Und so laufen wir den Strip links hoch und erkunden erst den Coca-Cola-Store sowie den M & M-Store, bevor wir die eigentlichen Highlights der Stadt bewundern, die Hotels. Eigentlich ist jedes Hotel ähnlich aufgebaut: im Erdgeschoss der Casino-Bereich, meist noch ein paar Geschäfte, eine Arena für Veranstaltungen und natürlich die Zimmer für die Gäste in den oberen Etagen. Aber die Dinger sind unglaublich groß. An diesem Abend schaffen wir das MGM Grand, das Excalibur, das Luxor, das Mandalay Bay sowie das New York New York mit seiner ums Hotel gebauten Achterbahn. Jedes Hotel ein kleiner Freizeitpark für sich. Zum Abschluss schauen wir uns die Wasserfontänen vor dem Bellagio an, die uns zu den Klängen von “Lucy in the Sky with Diamonds” verzaubern. Nach mehr als fünf Stunden kehren wir in unser Hotel zurück und ich bin einfach nur platt.

Blick auf den Las Vegas Blvd

Blick auf den Las Vegas Blvd

Las Vegas (Tag 10):

Tagsüber wollen wir eine der beiden Outlet-Malls entern. Wir machen uns so um halb zehn auf den Weg und schon um die Uhrzeit sitzen die ersten Wahnsinnigen an den Spielautomaten. Wobei es auch sein kann, dass sie dort immer noch sitzen. Mit dem Auto geht es ein paar Meilen in Richtung Norden und an der Mall angekommen, nehmen wir erstmal ein Frühstück zu uns. Es gibt hier so ziemlich die gleichen Geschäfte wie in der Mall in Gilroy, aber mit leicht anderer Auswahl. Endlich bekomme ich mein erstes Nowitzki-Merchandise in die Finger. Woohoo. Aber damit ist noch längst nicht Schluss. Bei der Mall handelt es sich nicht um ein überdachtes Einkaufszentrum, so dass im Laufe des Tages die Wechsel von klimatisiertem Shop und 36 Grad Außentemperatur echt anstrengend werden.

Von der Mall geht es nach knapp fünf Stunden wieder zurück ins Hotel. Ein kurzes Nickerchen, ein bisschen Körperpflege und diesmal geht es die andere Seite des Strips lang. Wir erkunden den Wintergarten des Bellagio, Caesar’s Palace inklusive eigener Mall, dann zur Vulkanshow vor dem Mirage. Eine Feuershow bei fast 30 Grad Außentemperatur? Immer wieder gerne. Den Abschluss bildet das Venetian, welches Venedig nachempfunden ist und über eigene Kanäle verfügt, die durchs Hotel führen und per Gondel befahrbar sind. Die angeblich echten Gondoliere trällern dabei so manche Arie. Allein im Venetian haben wir anderthalb Stunden zugebracht. Hier haben wir auch unseren einzigen Dollar in einen einarmigen Banditen geschmissen. Haben dabei leider nicht den Jackpot geknackt. :(

Aus dem Inneren des Venetian

Aus dem Inneren des Venetian

Wieder am Hotel angekommen, will Katja noch auf den Eiffelturm fahren. Ich schiebe meine Höhenangst vor und verzichte. Doch aus der Fahrt auf den Turm wird nichts, da man dafür eine knappe Stunde anstehen muss und nach dem langen Tag dann doch nicht genügend Lust vorhanden ist. Der Blick auf den falschen Eiffelturm lässt die Dame sogar von Paris träumen. Hachn.

Fahrt nach Flagstaff (Tag 11): 

Unser Aufenthalt in Las Vegas ist nun auch schon vorbei. Was für eine krasse Stadt, ein wahrer Mindfuck mitten in der Wüste Nevadas. Und obwohl wir Montag angereist sind, ist die Stadt relativ voll. Ich will gar nicht wissen, was hier am Wochenende abgeht. Wir holen unseren Wagen ab und machen am berühmten “Welcome to Las Vegas”-Schild halt. Von da aus suchen wir erst die nächstgelegene Tankstelle auf, bevor wir zum nächsten Wal-Mart fahren. Hier lockt uns ein McDonald’s mit seinem Frühstück und ausgehungert wie wir sind, schlagen wir zu. Und sollen es noch den ganzen Tag bereuen. Alleine der McGriddles mit Cheese, Ham und Egg bringt mich fast zum Brechen. Während ich eine Art McMuffin erwarte, stelle ich beim beherzten Biss fest, dass der McGriddles eine Art Rosinenbrötchen ist. Bwwaaahhh!

Der Magen ist voll, die Vorräte aufgestockt und so machen wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Hoover-Damm. Nach 45 Minuten kommen wir am Damm an und stellen den Wagen im Parkhaus ab, bevor wir bei einer Affenhitze über den Damm laufen. Ein wirklich sehr beeindruckendes Bauwerk, doch so recht genießen kann ich den Anblick nicht, denn ich fühle mich wie im Backofen. Zudem weckt der Blick auf den Stausee das Verlangen, sich mit einer zünftigen Arschbombe ins kühle Nass zu stürzen. Ist natürlich verboten. Spießer! Nach einer knappen Stunde machen wir uns auf den Weg zur nächsten Station, nach Flagstaff. Dabei geht es über schnurgerade Highways und es ist teils richtig unheimlich, wenn es mehrere Meilen einfach nur schnurstracks geradeaus geht. In Kingman machen wir einen Zwischenstopp und diesmal muss die Burger-Kette “Wendy’s” dran glauben. Mjam.

Der Hoover-Damm

Der Hoover-Damm

Von Kingman sind es noch zwei Stunden bis nach Flagstaff und desto näher wir unserem Ziel kommen, desto grüner wird die Landschaft und desto mehr Höhenmeter können wir verbuchen. Flagstaff liegt mehr als 2.ooo Meter über dem Meeresspiegel und obwohl nur etwas größer als Lüneburg ist es als Höhentrainingsort für diverse Sportler (wohl vor allem Schwimmer) sehr beliebt. In Flagstaff nächtigen wir im Hotel “Little America” und das ist wirklich toll. Das erste wirklich ruhig gelegene Hotel mit großen Zimmern, einem Pool und einem Hot Tub, die wir beiden natürlich ausgiebig nach der Auskunft getestet haben. Wir nutzen den Aufenthalt auch, um ein bisschen Wäsche zu waschen. Abends fahren wir dann zum Olive Garden, einer italienischen Restaurant-Kette, die uns Freunde empfohlen haben. Das Essen was richtig gut, vor allem die kleinen Garlic Breadsticks, die es dazu gab. Alleine, wenn ich jetzt daran denke, dann läuft mir wieder das Wasser im Mund zusammen. Nach dem Essen erkunden wir noch kurz die City von Flagstaff, merken aber schnell, dass wir viel zu müde sind und fahren wieder zum Hotel, um ausreichend Schlaf vor dem Trip zum Grand Canyon zu haben.

Blick auf Pool und Hot Tub

Blick auf Pool und Hot Tub

Unsere Route:

Die Reiseberichte:

Teil I – San Francisco
Teil II – Yosemite und Pacific Highway
Teil III – Las Vegas und Flagstaff
Teil IV – Grand Canyon, Sedona, Kingman
Teil V – Los Angeles
Teil VI – New York I


USA-Trip – Teil II – Yosemite und Pacific Highway

Fahrt nach Oakhurst (Tag 5):

Nach der nächtlichen Aufregung, stehen wir um acht Uhr auf, um ein letztes Mal das Frühstück zu “genießen”. Anschließend suchen wir die Autovermietung auf, die glücklicherweise nur wenige Minuten vom Hotel entfernt ist. In der Straße sehen wir eine lange Menschenschlange und im ersten Moment haben wir die Befürchtung, dass die alle bei unserer Autovermietung anstehen. Aber die stehen beim Wettbewerb an, während unser Anbieter komplett leer ist und wir nach wenigen Minuten im Parkhaus vor unserem Begleiter der nächsten Tage stehen: einem grauen Chevrolet Impala. Nach eingehender Überprüfung bewegt die Frau das Dickschiff aus dem Parkhaus und wir machen uns auf den Weg nach Oakhurst, dem Tor zum Yosemite National Park. Dabei fahren wir über die Bay Bridge nach Oakland und gleich in Oakland zieht uns das Navi vom Highway. Fuck, Navi noch falsch eingestellt, also Einstellungen ändern und dann hoffentlich per Schnellstraße weiter. Komischerweise machen wir eine ziemlich lange Fahrt durch Oakland, die parallel zum Highway führt. Irgendwann jedoch fahren wir durch ein Industriegebiet und finden uns in einer Wohngegend wieder, die direkt aus “Boyz ‘n the hood” oder “Menace II Society” stammen könnte. Und das Navi führt uns immer wieder an den gleichen Punkt, von dem aus wir nicht weiter können. Nach einer halben Stunde und zunehmender Panik finden wir an der Hauptstraße einen Tunnel, den wir hätten nehmen müssen. Puh.

Umso weiter wir ins Landesinnere kommen, desto karger wird die Landschaft, aber dennoch genießen wir die Aussicht während der Fahrt. Während des Weges nach Oakhurst müssen wir teils sehr kurvige Straßen nehmen, die uns durch die Hügellandschaft leiten. Am Abend kommen wir in Oakhurst beim rustikalen Hotel an und haben letztlich mehr als 2 Stunden länger gebraucht, als von Google Maps veranschlagt. Ein paar Tage später finde ich heraus, dass das Navi noch auf “Vermeidung von Fern- und Landstraßen” eingestellt ist. Dies erklärt auch die Weigerung, uns in Oakland wieder auf den Highway zu leiten und die Fahrten über die kurvigen Nebenstraßen. Doh! :) Oakhurst ist eine typische Kleinstadt und hier merkt man, warum man als Fußgänger in den USA mitunter gefährlich lebt, denn wirkliche Bürgersteige gibt es nicht und so läuft man direkt neben der Hauptstraße her und hofft, dass die Fahrzeugführer einen schon rechtzeitig sehen.

Auf dem Weg nach Oakhurst

Auf dem Weg nach Oakhurst

Nach dem Einchecken im Hotel erkunden wir noch kurz den Ort. Da es in Oakhurst tagsüber knapp 30 Grad sind, lernen wir hier auch die Schockfrostung durch die Klimaanlagen kennen. Schön verschwitzt in den Laden und nach wenigen Sekunden anfangen zu frieren. Nice! Wir decken uns im Supermarkt mit Vorräten für die nächsten Tage ein und beschließen damit den Tag.

Der patriotische Bär und ich

Der patriotische Bär und ich

Yosemite National Park (Tag 6):

Die Nacht endet um viertel nach sechs, denn wir haben nur einen Tag für den Yosemite. Also raus aus den Federn und ab zum Frühstück. Diesmal mit warmen Leckereien, wie Rührei, Würstchen und Speck. Nom. Erster Stopp des Tages war die nächstgelegene Tankstelle und die erste Begegnung mit der Prepaid-Mentalität, die hier an vielen Tanken praktiziert wird. Läuft aber alles reibungslos. Das (endlich) korrekt eingestellte Navi lotst uns zunächst zum Eingang des Nationalparks, wo wir 20 Dollar für den Eintritt entrichten müssen. Vom Eingang aus fahren wir zunächst ins Yosemite Valley, was eine knappe Stunde gedauert hat. Dabei sind wir am berühmten Tunnel View vorbeigekommen und der Parkplatz an diesem Aussichtspunkt war gerammelt voll. Vor allem viele Chinesen waren da und ganze Busladungen kamen an und fuhren kurze Zeit später wieder los. Im Yosemite Valley angekommen, haben wir erstmal den Souvenir-Shop gestürmt, um uns anschließend einen der Shuttle-Busse zu krallen und das Yosemite Valley zu erkunden. Der Park an sich war wirklich sehr beeindruckend und man konnte überall tolle Sachen entdecken. Obwohl wir den Shuttle verwendet haben, war der ganze Park natürlich auch per Auto zu erkunden, bis auf einige wenige Wanderwege. Wobei hier Wanderwege meist sehr anspruchsvoll sind und weniger einem entspannten Ablaufen von einer Route dienen als eher einem Erreichen von sportlichen Zielen.

Das Yosemite Valley

Das Yosemite Valley

Im Anschluss an einen Mittagssnack sind wir vom Yosemite Valley aus mit dem Auto zum so genannten Glacier Point gefahren, der auf knapp 2.000 m Höhe einen tollen Ausblick bietet. Vom Valley aus sind wir eine knappe Stunde bis zum Glacier Point gefahren, was vor allem daran lag, dass der Weg dorthin mit vielen Kurven verbunden war und man meist nicht besonders schnell fahren konnte und wollte. Eine knappe Stunde lang haben wir da oben die Aussicht genossen und Fotos gemacht.

Blick vom Glacier Point ins Yosemite Valley

Blick vom Glacier Point ins Yosemite Valley

Vom Glacier Point aus ging es zum letzten Stopp im National Park: den Mammutbäumen im Mariposa Grove. Und obwohl wir mangels Zeit die ganz großen Exemplare nicht gesehen haben, waren die Bäume, die wir sehen konnten, schon beeindruckend genug. Die Fotos, die wir gemacht haben, konnten die Dimensionen gar nicht richtig einfangen, aber es war wirklich respekteinflößend, vor den Bäumen zu stehen und nach oben zu gucken. Zu den größten Exemplaren hätten wir noch ein ganzes Stück laufen oder per Shuttle fahren müssen. Da es schon relativ spät war, haben wir darauf verzichtet.

Die Wurzeln eines Mammutbaums

Die Wurzeln eines Mammutbaums

Vom Mariposa Grove aus sind wir zurück nach Oakhurst gefahren und da waren wir dann zum ersten Mal bei Taco Bell. Muss man ja auch probieren und war echt lecker. Nur mit zwei Tacos war eher Schmalhans Küchenmeister, denn die Dinger sind nicht besonders groß. Daher hatte mich der Typ an der Kasse auch so skeptisch gemustert bei der Bestellung. :)

Fahrt nach Monterey/Shopping in Gilroy (Tag 7):

Die Fahrt nach Monterey war nicht so lang und so haben wir am Vorabend geschaut, ob wir auf dem Weg noch eine Shoppingmöglichkeit abgreifen können. Und siehe da, in der Nähe von Monterey gibt es in Gilroy eine Outlet Mall. Also, haben wir den kurzen Umweg auf uns genommen und sind da hingefahren. Ich sage mal, dass sich der Trip echt gelohnt hat. Adidas, Nike, Fossil, Gap, Levi’s: hier gab es alles, was den Schnäppchen-Jäger glücklich macht. Insgesamt haben wir fünf Stunden hier zugebracht und das eine oder andere Schnäppchen machen können.

Zum Hotel in Monterey waren es von dort aus nur noch eine halbe Stunde mit dem Auto zu unserem Hotel. Dort haben wir uns fix frisch gemacht und sind dann noch zum Hafen/Pier gelaufen, um dort in der kühlen Abendbrise ein wenig zu bummeln. Aber da es dann doch nach Sonnenuntergang ein bißchen zu kühl wurde, sind wir mit einem Umweg über Taco Bell zurück ins Hotel.

Ein typischer Monterey-Bewohner

Ein typischer Monterey-Bewohner

Fahrt nach Ventura/Highway No. 1 (Tag 8):

Morgens früh aufstehen, denn heute geht es über den berühmten Highway Number One nach Ventura. Von Monterey aus sind wir erstmal nach Carmel gefahren, um hier ein bisschen den Strand anzuschauen. Schon hier wird deutlich, dass wir von der malerischen Route kaum etwas mitbekommen werden. Dichte Wolken und viel Nebel drücken die Sichtweite und die Laune. So bleiben wir auch nicht lange in Carmel und fahren weiter. Rechterhand soll eigentlich der Pazifik zu sehen sein, doch leider bekommen wir davon nicht viel mit. Durch den Nebel sehen wir kaum was vom Ozean und so fahren wir missmutig die teils sehr kurvige Straße entlang. Erst gegen Mittag lichtet sich der Nebel und die Sonne kommt endlich raus. In der Nähe von San Simeon machen wir Halt bei der berühmten Seeelefanten-Kolonie halt und gucken dem Treiben der Tiere ein wenig zu. Dies beschränkt sich meist auf Sonnenbaden, sich selber kratzen und ab und an mit warmem Sand bedecken. Ich kann meinen Impuls, mich dazuzulegen, gerade noch unterdrücken. :)

Seeelefanten-Kolonie

Seeelefanten-Kolonie

Von San Simeon aus fahren wir dann weiter nach Santa Barbara, dem nächsten Zwischenstopp auf dem Weg nach Ventura. Dabei kommen wir an einigen ausgeschilderten Aussichtspunkten (u.a. Lake Cachuma) vorbei und genießen den Blick. In Santa Barbara angekommen ist das Wetter auch gleich wieder schlechter, mit dunklen Wolken und unangenehmer Schwüle. Wir schauen uns ein bisschen den Ortskern an und machen auch einen Abstecher zu Stearn’s Wharf. Wahnsinn, auch der Pier ist mit dem Auto befahrbar. Da sind sie ja konsquent, die Amis. Nach etwas mehr als einer Stunde geht es weiter nach Ventura, wo wir Quartier im Hotel am Strand beziehen, doch statt dem Rauschen der Wellen hören wir vor allem den Highway. Nach einer kurzen Dusche sind wir noch bei Roman’s Macaroni Grill, einer italienischen Restaurant-Kette. Die Tatsache, dass man intensiv betreut wird, dafür aber nach dem Essen sofort die Rechnung bekommt (sofern man nicht noch Dessert oder weitere Getränke ordert), ist immer noch gewöhnungsbedürftig, aber auch besser als wenn man hierzulande erst eine Bedienung verhaften muss, um ein zweites Bier oder die Rechnung zu bekommen. Das war der zweite Teil unseres USA-Trips.

Hier noch ein Überblick über die Route:

Die Reiseberichte:

Teil I – San Francisco
Teil II – Yosemite und Pacific Highway
Teil III – Las Vegas und Flagstaff
Teil IV – Grand Canyon, Sedona, Kingman
Teil V – Los Angeles
Teil VI – New York I


USA-Trip – Teil I – San Francisco

Im letzten Jahr ist sehr viel passiert: meine Ausbildung zum Fachwirt Online Marketing, einen neuen Job angenommen und vor allem die Reise in die USA, die mich nachhaltig beeindruckt hat. Aus unserem 26-seitigen Reisetagebuch, welches wir auf Empfehlung einer Kollegin erstellt haben, werde ich mal eine kleine Serie über die Reise erstellen. Dabei werde ich nicht alles berücksichtigen, keine Bange.

Abreise (Tag 1):

Mit dem Zug von Lüneburg nach Frankfurt. Da dann eine halbe Weltreise zum Gate inklusive Security-Kuscheln. In der 747 fiel dann leider das Entertainment-System aus, so dass man leider das reichhaltige Filmangebot nicht nutzen konnte. Nach knapp 11 Stunden in der Blechbüchse dann Ankunft in San Francisco bei bestem Wetter. Mit dem Zug sind wir dann in die Stadt rein gefahren und von der Haltestelle eine knapp Viertelstunde zum Hotel gefahren. Das Hotel war ein klares “Geht so!”, aber wir wollten ja auch nicht im Hotelzimmer die Tage verbringen. Nach dem Einchecken haben wir noch einen kleinen ersten Spaziergang rund um den Union Square gemacht.

San Francisco (Tag 2-4): 

Das Hotel-Frühstück bestand aus Labber-Toast, Marmelade und Muffins. Nach der Stärkung haben wir uns dann auf Erkundungstour durch SF gemacht. Das Wetter war total geil. Sonne, um die zwanzig Grad und immer eine frische Pazifik-Brise. Nice! Am ersten Tag haben wir die ersten Touri-Hotspots mitgenommen, wie bspw. der Fishermans Wharf, die Golden Gate Bridge (beim ersten Versuch im totalen Nebel), Golden Gate Park, Alamo Square mit der Postcard Row sowie die Lombard Street. Schon am ersten Tag musste man anerkennen, dass die Straßen wirklich sehr steil sein können (Top-Wert: mehr als 30%). Der erste Tag diente auch dazu, das erste Mal einen amerikanischen Supermarkt von innen zu inspizieren. Man merkt dann doch sehr schnell, welch niedrige Preise für Lebensmittel wie Wurst, Käse oder auch Obst und Gemüse wir hierzulande haben. Am ersten Tag haben wir auch noch Chinatown mitgenommen. Wow, obwohl nur ein kleiner Bezirk innerhalb der Stadt kommt man sich innerhalb von einigen Schritten vor wie in einer komplett anderen Welt. Anschließend durfte Papa dann in den Niketown. Geilo. Nachdem ich dort stundenlang Sachen bestaunt habe, sind wir vorerst ins Hotel, um abends noch ein bisschen durch die Gegend zu spazieren und Fotos von bspw. der Bay Bridge zu machen.

Postcard Row mit Skyline von San Francisco

Postcard Row mit Skyline von San Francisco

Am zweiten Tag wieder lecker Frühstück und weiter die Touri-Route entlang. Heute standen u.a. der Coit Tower, der Fishermans Wharf (diesmal auch mit geöffneten Geschäften, da wir am ersten Tag um halb neun Uhr morgens da waren). Nach der Erkundung der Shops am Fishermans Wharf sind wir mit der Fähre rüber nach Sausalitos, einem kleinen Ort auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge. Hier haben wir zwei Stunden lang den Hafen bestaunt und die kleinen Geschäfte an der Hauptstraße inspiziert. Wieder in San Francisco angekommen,  hatten wir den Fokus ein bisschen mehr auf Shops verlagert und waren u.a. im Macy’s und der Westfield Mall. Zum Abend hin haben wir dann auch die berühmten Cable Cars mal in Beschlag genommen. Tagsüber waren schier endlose Schlangen an den Endhaltestellen (was ein Zusteigen während der Fahrt erschwerte), doch so ab sechs, sieben Uhr abends wurde es deutlich leerer und so konnten wir die Fahrt auf wirklich geilen Plätzen genießen. Irgendwann stieg ein (wahrscheinlich tschechisches) Paar zu und stellte sich genau vor mich auf diese außen angebrachten Tritte. Das war zwar ein bisschen nervig, aber in der einsetzenden Dunkelheit durch die hügeligen Straßen von SF zu pflügen war nichtsdestotrotz richtig geil.

Leeres Cablecar

Leeres Cablecar

Am dritten und letzten kompletten Tag in SF haben wir uns erstmal auf den Weg zum Golden Gate Park gemacht, um uns dort den japanischen Teegarten anzuschauen. Der war richtig nett anzuschauen. Nach dem Teegarten hatten wir die Spitzenidee, durch den Park zum Pazifik zu laufen. Dazu mussten wir einmal durch den kompletten Park. Ja, die Dimensionen hatten wir dabei ein wenig unterschätzt, zumal der Park eher auf die Durchquerung per Auto als per pedes ausgelegt ist. Nach quälend langen zwei Stunden waren wir dann am Pazifik, wo am Strand irgendwie gebaut wurde. Ein Traum. Dazu noch der graue Himmel und das graue Wasser und die Belohnung für die Qualen fiel dann deutlich kleiner aus als erhofft. Anschließend sind wir Richtung Haight Ashbury gefahren, dem bekannten Hippie-Viertel. Heutzutage ist das Hippie-Thema allenfalls Folklore für die ganzen Bong-Shops und kleinen Designer-Boutiquen. Nach Haight Ashbury ging es weiter nach Castro, dem Schwulen- und Lesbenviertel von SF. Da wir nach drei Tagen Dauer-Sightseeings etwas platt waren, haben wir hier nur kurz Halt gemacht. Wir sind wieder zurück in die City gefahren, haben in der Westfield Mall gespeist und ich habe dann in einem Sportladen endlich NBA-Merchandise gefunden. Gut, die Angestellte zuckte bei der Frage nach Dirk Nowitzki nur mit den Achseln, bei der Nennung der Dallas Mavericks zeigte sie mir die Shirts der Dallas Cowboys, aber egal. Letztlich habe ich mich für ein Derrick Rose-Shirt entschieden und beim Anstellen die Arschkarte gezogen. Vor mir ein zwei Meter großer Schrank von einem Mann inklusive seinem Homie. Beide voll bepackt mit Shirts, Shorts, Caps und Schuhen. Insgesamt knapp 1.500 Dollar, natürlich bar bezahlt. Danach war ich dann dran, mit meinem kleinen, mickrigen T-Shirt. Offensichtlich war der Großeinkäufer vor mir ein Spieler der 49ers, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Aha, erste Promi-Sichtung von wem auch immer.

Die Golden Gate Bridge bei strahlendem Sonnenschein

Die Golden Gate Bridge

Die letzte Nacht in SF wurde dann noch unsanft unterbrochen, als die Frau von “My stomach! My stomach!”-Schreien geweckt wurde. Ich habe dank Ohropax davon nichts mitbekommen. Wenig später war die Straße durch die Polizei abgeriegelt und Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten. Am nächsten Morgen meinte der Herr an unserer Rezeption, dass wohl jemand angeschossen/niedergestochen wurde. Genau der richtig Zeitpunkt, um die Biege zu machen.

Die Reiseberichte:

Teil I – San Francisco
Teil II – Yosemite und Pacific Highway
Teil III – Las Vegas und Flagstaff
Teil IV – Grand Canyon, Sedona, Kingman
Teil V – Los Angeles
Teil VI – New York I


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