Bringin’ the band back together

Am letzten Dienstag waren die Liebste und ich im Theater Lüneburg, um uns die „Blues Brothers„-Aufführung anzuschauen. Vorab muss ich gestehen, dass ich um den Film wusste, ihn aber bis dahin noch nie gesehen hatte. Jaja, Schande über mich. Der Saal war brechend voll und bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und das Stück sollte das auch rechtfertigen. Es war eine Kooperation des Theaters Lüneburg u.a. mit der Musikschule, einen Jugendchor und noch einigen anderen Institutionen aus der Umgebung. Aber es war alles andere als schlecht. Es war sogar richtig genial. Das Musical hangelte sich ziemlich dicht an der Handlung des Films entlang und in Sachen Inszenierung machte man aus der Not eine Tugend und spielte die Verfolgungjagden aus dem Film einfach mit ferngesteuerten Autos nach.

Nach anderthalb Stunden war Schluss, aber das Ensemble musste noch einige Zugaben obendrauf packen. Und dann das Highlight des Abends, denn im Publikum befand sich niemand Geringerer als Bill Ramsey („Ohne Krimi geht die Mimi nie…„) und der wurde dann noch auf die Bühne gebeten. Das Publikum, was eh schon seit längerem stand, war vollends aus dem Häuschen. Das war die beste Musicalaufführung, die ich bisher gesehen habe. In Sachen Leidenschaft und Herzblut kann sich da so manches dieser aalglatt durchproduzierten Massenware-Musicals durchaus ein oder gleich mehrere große Stücke abschneiden. Und das zu einem vergleichsweise lächerlichen Preis von 15 Euro. Leider wird das Stück vorerst nicht mehr gezeigt.

P.S.: Ja, ich habe jetzt auch den Blues Brothers-Film gesehen. Sehr geil. Dabei habe ich dann gemerkt, dass die Nazis im Musical leider nicht dabei waren. Dabei sind strunzdoofe Nazis, die auf die Fresse bekommen, doch einfach super. :)


Dit und Dat

Länger nix mehr geschrieben. Wobei es an Themen, die ich eigentlich anschneiden wollte, sicherlich nicht gemangelt hat: Fukushima, erster grüner Ministerpräsident, unser Urlaub in München, um nur ein paar zu nennen. Letztlich ist dann doch viel zu viel Zeit ins Land gestrichen, aber nu bin ich ja wieder da. :)

Blog gehackt

Schon vor einigen Tagen machte mich mein Provider darauf aufmerksam, dass wohl mein Blog gehackt wurde. Daraufhin habe ich gleich WordPress aktualisiert und die dazugehörigen Plugins auch auf den neuesten Stand gebracht. Zwei Tage später sah ich dann, dass dies leider nicht die erhoffte Abhilfe brachte. Bei einem Blick in meinen Webspace fand ich hunderte Seiten, die jeweils nur ein, zwei Links enthielten, ansonsten aber leer waren. Offensichtlich war es gelungen, eine Schwachstelle in meinem Blog auszunutzen (leider ist mir bisher noch nicht klar, wie genau das vonstatten gegangen sein könnte) und die index.php mit zusätzlichem Code zu versehen, der diese Seiten automatisch generiert und im Blog ablegt.

Zum Glück bin ich auf folgende Seite gestoßen, deren Tipps zur Behebung ich befolgt habe. Zunächst habe ich dabei WordPress noch einmal neu aufgespielt, um die manipulierte index.php loszuwerden und im Anschluß daran sowohl das Passwort zum Blog als auch zum Webspace abgeändert. Seitdem ist auch Ruhe, ich hoffe für länger. Das Ganze hat mich insgesamt anderthalb Stunden gekostet und ist mehr als nur nervig.

Gärtner

Zu unserer Wohnung, in die wir im August eingezogen sind, gehört auch ein Stück eigener Garten. Und da das Wetter gerade so Bombe ist, halten wir uns da auch ganz viel auf. Auch erste Versuche der Gartengestaltung haben wir schon unternommen und unser erstes eigenes Beet angelegt. Unter anderem soll es dann Gladiolen zu Tage fördern („Tod oder Gladiolen„).

Zudem haben wir auch ein schönes Außengehege für Naldo und Carla, unser Zwergkaninchen-Pärchen. Im letzten Jahr hatten wir die beiden auch schon draußen stehen und da kamen irgendwann zwei wilde Kaninchen vorbei und schauten sich ganz interessiert die viel kleineren und eingesperrten Exemplare von uns an. Clash of the civilisations, wenn man so will. So ein eigener Garten ist tatsächlich so ein kleines Stückchen wie Urlaub, zumal wir hier auch echt in einer superruhigen Ecke wohnen und man manchmal nicht viel mehr hört als das Zwitschern der Vögel und manchmal eine dicke Hummel, die vorbei summt.

Film-Tipps

Zwei Filme haben wir in der letzten Woche gesehen. Zunächst einmal „The Road„, die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Cormac McCarthy. Die Hauptrolle spielen Vater und Sohn, welche nach einer (nicht genauer beschriebenen) nuklearen Katastrophe durch die verwüsteten USA ziehen und dabei immer wieder mit dem Verlust der Menschlichkeit im Angesicht der Apokalypse konfrontiert werden. Sowohl Buch als auch Film sind sehr düster und weit davon entfernt, ein Happy-End zu haben. In meinen Augen fühlt man nicht einmal einen Hauch von Hoffnung. Vielleicht nicht unbedingt ein Film für einen netten Filmabend.

Der zweite Film war „Mary & Max„, ein Knet-Animationsfilm. Mary ist ein achtjähriges Mädchen aus Australien, das sehr einsam ist und irgendwann im Postamt Telefonbücher der Stadt New York findet. Sie beschließt, sich eine Adresse auszusuchen und notiert sich schließlich die Adresse von Max, einem Mann über 40, der unter Angstattacken leidet und genauso wie Mary keine Freunde hat. Zwischen den beiden entspinnt sich über die Jahre eine Brieffreundschaft, welche durch Mißverständnisse und einen längeren Krankenhausaufenthalt von Max auf die Probe gestellt wird. Es ist ein sehr rührender Film, der dennoch ohne klassisches Happy-End auskommt. Klare Empfehlung.


Holzhammer-Methode

Am Samstag haben die Liebste und ich uns den ARD-Krimi „In deiner Hand“ der „Mordkommission Istanbul“ angeschaut. Die Vorschau sah noch ganz nett aus, doch leider versuchten die Macher, zu viele gesellschaftliche Themen anzuschneiden und haben sich dabei mächtig verhoben. Natürlich ist es nichts Ungewöhnliches, wenn in einem Krimi auch auf gesellschaftliche Themen und Probleme eingegangen wird. Passiert ja bspw. beim Tatort auch häufiger. Aber hier war es einfach too much.

Das erste Thema, welcher man sich in der Mordkommission also annahm, war die Entführung von Kindern. Hier war es ein kleiner Junge, der von seinem Vater aus Deutschland in die Türkei entführt wurde. Der Papa ein richtig böser Mann, der nach alter türkischer Sitte auch vor Gewalt gegen Frauen nicht zurückschreckt. Am Ende wird alles gut, dank unseres Super-Cops, dem Kommissar Özakin.

Als nächstes kam die Gleichberechtigung von Mann und Frau. In dem Krimi steht ein Banküberfall im Mittelpunkt. Die Leiterin der Bankfilliale ist eine in Harvard ausgebildete Managerin. Doch trotz exzellenter Zeugnisse muss sie ihr Dasein in einer mickrigen Bankfiliale fristen. Als der Kommissar sie darauf anspricht, erwidert die Fillialleiterin, dass sie immer wieder von ihren männlichen Vorgesetzten übergangen wird. Daraufhin der Kommissar: „Aber Frau Sporel, sicherlich gibt es hier und da noch Probleme bei der Gleichberechtigung, aber auch sie müssen zugeben, dass die türkische Gesellschaft hier in den letzten Jahren sehr große Fortschritte gemacht hat und auch weiterhin macht.“. Amen. Der Dialog wirkte völlig deplatziert und nur eingeschoben, um hier die Botschaft an den Mann zu bringen. Jaha, der Osmane kann auch Gleichberechtigung. Also in der Theorie sollte er es. Er ist nicht immer so ein Macho.

Zum Abschluss gibt es im Krimi relativ schnell einen Verdächtigen, der sowohl den Banküberfall als auch den Mord am Wachmann gesteht. Dabei ist relativ schnell klar, dass er den Mord gar nicht begangen haben kann. Dennoch bleibt er bei seinem Geständnis und ist bereit, lieber lebenslänglich in den Knast zu gehen als zuzugeben, warum er für die Tatzeit kein Alibi hat. Am Ende kann unser Super-Cop alles aufklären. Unser Verdächtiger ist nämlich homosexuell und zur Tatzeit hatte er ein Date mit seinem Freund. Und um das nicht der Polizei und vor allem seiner Frau erzählen zu müssen, nimmt er lieber einen Mord auf seine Kappe.

Sorry, aber das hat die gute ARD ihren Bildungsauftrag ein bißchen missverstanden. Hier werden einfach nur tumbe Klischees aneinandergereiht und ganz billig präsentiert. Die Türken sind also ein Haufen von Frauenschlägern, Kindesentführern, Schwulenhassern und Machos, die um jeden Preis die Gleichberechtigung behindern. Ein Traum und ein fetter Fail.


X-Mas, Jahreswechsel und Co.

So, nun mal ein paar Zeilen zu den schon fast ewig zurückliegenden Festtagen. Weihnachten war relativ entspannt. Heiligabend bei meiner Familie, Sony PSP und Lego Star Wars Tie Fighter von der Frau geschenkt bekommen. Am ersten Weihnachtstag dann zu den Schwiegereltern nach Dresden gefahren und zunächst einmal entspannt. Am 28. machten dann auch mal die Geschäfte auf und dann haben wir uns ein bißchen dem Konsum hingegeben. Unter anderem sprang dabei ein Blu-Ray Player raus und ein bißchen Futter für das neue Gerät.

Während unseres Dresden-Aufenthalts waren wir auch einen Abend im Kino und haben uns „Inglorious Basterds“ angeschaut. Junge, war das ein Haufen Mist hoch zwei. Nach den Trailern dachte ich immer, der wenigstens noch witzig oder so, aber da war ja nischt. Eine Reihe meist dümmlicher Dialoge, die von Splatter-Gewaltszenen „aufgelockert“ wurden. Verstehe immer nicht, warum jeder Furz von Tarantino immer so hochgejazzt wird. Bis auf „Reservoir Dogs“ und „Jackie Brown“ finde ich seine Filme bestenfalls banal. „Pulp Fiction“ habe ich nie länger als eine halbe Stunde gucken können, obwohl ich es mehrfach versucht habe. Aber gut, vielleicht ist mein Geist einfach zu klein, um das Genie von Tarantino zu begreifen. Jedenfalls war „Basterds“ einer der wenigen Filme, wo ich den Drang hatte, vorzeitig zu gehen.

Zurück zum Thema: Silvester sind wir dann wieder nach Bremen gefahren und haben mit zwei befreundeten Pärchen einen entspannten Jahreswechsel gefeiert. Neujahr dann noch Resteessen und das letzte Wochenende dann gechillt, bevor am Montag dann wieder Mr. Alltag in der Tür stand. Yo, das wars auch schon wieder.


Filme gucken

Gestern und heute haben die Frau und ich uns cineastisch weitergebildet. Den Anfang machte dabei „Willkommen bei den Sch’tis„. Philippe ist Führungskraft bei der französischen Post und träumt von einer Versetzung an die französische Mittelmeerküste. Nachdem ein Versetzungsantrag abgelehnt wird, gibt er sich einfach mal als Behinderter aus, dumm nur, dass er bei der Überprüfung seines Antrags zum Abschluss aus dem Rollstuhl aufsteht, um sich zu verabschieden. Zur Strafe muss er in den Norden Frankreichs an die belgische Grenze. Das ist von der Provence aus gesehen schon fast der Nordpol. Man hält dort nicht viel von den Bewohnern des Nordens und Klischees dominieren das Denken. Doch bei den Sch’tis angekommen, stellt sich heraus, dass sie doch wesentlich umgänglicher und freundlicher sind als gedacht. Der Film ist nett und bietet ein klassisches Happy End mit allem Drum und Dran. Leider fehlten mir ein bißchen die Gags im erfolgreichsten französischen Films aller Zeiten. Aber schlecht ist er beileibe nicht.

Dann hatte die Frau noch Terminator – Die Erlösung ausgesucht (okay, ich wars). Naja. Was für ein Haufen Quark mit Soße. In der Zukunft ist John Connor sowas wie der Heiland für diejenigen Menschen, die den Nuklearkrieg gegen die Maschinen überlebt haben. Einige Menschen leisten Widerstand gegen die Roboter und scheinen die ultimative Waffe gefunden zu haben. Dazu kommt ein Roboter mit menschlichem Herz und Hirn und fertig ist das Bullshit-Bingo. Erstaunlich, dass sich Christian Bale für so eine hirnlose Kacke hergegeben hat. [Spoiler] Und sogar Arnie darf in einer digitalen Version mitspielen. Aber da hat wohl schon das Geld für die Spezialeffekte gefehlt, denn das sah richtig billig aus.[/Spoiler]

Heute dann der erste Teil des Baader-Meinhof-Komplexes in der ARD. Hmm, ich habe ja ein bißchen zu dem Thema gelesen, durch mein super-interdisziplinäres Studium *gähn*. Natürlich ist es schwierig, das Thema innerhalb eines Filmes einigermaßen zu bearbeiten, dennoch wird mir vieles zu knapp abgehandelt. Ohnesorg tot, Dutschke schwer verletzt und *zack* sind alle radikalisiert und fertig ist die RAF. Zudem steht die Gewalt im Vordergrund und man spart nicht mit brutalen Szenen. Nach einem Sprengstoffattentat schleppt sich ein amerikanischer Soldat mit nur einem Bein aus dem zerstörten Gebäude, während sich sein Kamerad den Hals hält, wo das Blut nur so rausströmt. Natürlich spielte die Gewalt eine große Rolle in der RAF, aber ein Film über die RAF sollte nicht zu einem reinen Actionspektakel verkommen. Morgen dann der zweite Teil, ich bin gespannt.


Zerstörungs-Porno

Am letzten Donnerstag waren wir mit einem befreundeten Pärchen im Kino, um uns die neueste Zerstörungs-Orgie von Roland Emmerich anzuschauen, die da heißt: 2012. Die Story ist so dünn wie belanglos: Laut Kalender der Maya geht am 21.12.2012 die Welt unter. Im Jahr 2009 werden Anzeichen gefunden, dass die Prophezeiung der Maya vielleicht doch nicht nur Mumpitz ist. Dann Schnitt ins Jahr 2012 und die Kacke ist am Dampfen. So dumpf die Hintergrundstory sowie die Geschichte um eine weltweite Verschwörung der Mächtigen und Reichen auch sein mag, die Effekte knallen. Man kann ja sagen, was man will, aber Emmerich weiß einfach, wie man etwas kaputt macht. So bleibt der Film weitesgehend sehenswert. Die letzte halbe Stunde ist mit dem üblichen Pathos gefüllt, der in Hollywood wohl Pflicht zu sein scheint. Das hätte man auch gut mal weg lassen können. Ich hoffe, Emmerich veröffentlicht eine Fassung auf DVD, die nur die Zerstörungsszenen enthält. Damit wäre ich persönlich völlig zufrieden. :)


Sky

So, ich habe gestern per Online-Bestellung den Schritt hin zum Pay-TV getan. Die letzten Jahre war es mir zu teuer bzw. dachte ich mir oft: „Ich zahle doch kein Geld für die Bundesliga, bin ja nicht blöde.“ Doch mit der Zeit regte sich bei mir der Wunsch, doch ein bißchen mehr von der Bundesliga mitzubekommen als es Sportschau und Co. sowie verpixelte und halb-legale Internetstreams mit chinesischem Kommentar zulassen. Zumal ich mich beim Werderblog auch ausgiebig über die Vögel aufregt habe, da die für ein Spiel im Internetstream schlappe 19 Euro haben wollen. Also habe ich mich dazu entschlossen, das Geld für Premiere äh Sky in die Hand zu nehmen, damit ich quasi den ganzen Tag nichts anderes tun kann, als Fußball zu gucken. Die Frau ist schon hellauf begeistert davon. ;-)

Eigentlich wollte ich mir noch Freitag das Paket beim nächstbesten Elektrofachmarkt bestellen, doch leider hatten die für den Kabelanschluss keine Smartcards da. Aber schön, dass ich vorher noch angerufen habe, und mir die freundliche Dame am Telefon versicherte, dass die alles vorrätig haben. Aber gut, was soll man sich da aufregen. Nach ca. 2-3 Stunden schmollen habe ich mich wieder beruhigt und mir mein Abo über das Internet bestellt. Da gibt es dann auch einen kleinen Bonus und eine Freundschaftswerbungsprämie. Vielleicht sind die Mädels/Jungs von Sky ja so gnädig, mir die Sachen so schnell zu schicken, dass ich nächsten Samstag schon das erste Werder-Heimspiel gucken kann. Ich möchte auch darum bitten, dass man bei eventuellen Anfragen zwecks Besuchen und anderen Aktivitäten den Spielplan im Auge behält. So kommt es zu keinen Überschneidungen und ich muss mir keine billigen Ausreden einfallen lassen, warum ich ausgerechnet immer dann nicht kann, wenn der SVW spielt. Am 15.08. sind wir beispielsweise zu einer Hochzeit eingeladen. Da spielt Bremen beim FC Bayern. Werde ich die kirchliche Trauung wohl verpassen. Dringender Termin beim Finanzamt und so.


Ice Age 3 und Actionspiele

Am gestrigen Abend haben die Süße und ich zusammen mit einem befreundeten Pärchen den neuesten Ice Age angeschaut. Erstmals in 3D und so. Der Film war sehr gut und ich habe gut gelacht. Die 3D-Technik ist auch nicht schlecht, auch wenn die im Film selbst nicht so häufig wirklich ins Auge stach (im wahrsten Sinne). Vor dem Film liefen drei Trailer zu weiteren Filmen in 3D (Pixars „Up“ oder „Oben“, „Wolkig mit Aussicht auf Fleichbällchen“ und „G-Force„), wo die 3D-Effekte besser zu Geltung kamen. Man kann also davon ausgehen, dass sich da noch was tut. Ein kleiner Wermutstropfen sind die Preise. Am Kinotag in der Loge kostet der Spaß immerhin 9 Euro und Samstags (ebenfalls Loge) gar 11,50 Euro. Ich bin mal gespannt, ob die Preise mit zunehmender Entwicklung und Verbreitung wieder fallen. Die Leute scheinen drauf abzufahren, denn das Kino war gestern fast ausverkauft. Also, klare Empfehlung für den Film.

Dann kommen wir zu den eher unschönen Dingen. Die Dumpfbacken, auch bekannt als Politiker bzw. Volksvertreter, haben mal wieder was ausgeheckt. Diesmal ist nach der Freiheit im Netz (Stichwort: Zensursula) das Spielen von so genannten „Killerspielen“ an der Reihe. Anfang Juni hat die Innenministerkonferenz den Beschluss gefasst, ein Verkaufs- und Herstellungsverbot von „Killerspielen“ zu erwirken. Es steht zu befürchten, dass dieses Verbot auch umgesetzt wird. Eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, ist die Unterzeichung der Petition gegen ebendieses Verbot. Bisher haben mehr als 58.000 Menschen diese Petition unterzeichnet. Damit ist die magische Grenze von 50.000 Unterzeichnern gefallen, die nötig sind, damit sich der Petitionsausschuss der Sache annimmt. Das muss noch nichts bedeuten, aber man hat sich zumindest Gehör verschafft.


Dit und dat

So, mal ein kleiner Rundumschlag, was in letzter Zeit hier passiert ist. Letzten Samstag hat die Frau ihren Geburtstag nachgefeiert. Dazu sind wir zu einer Torfkahnfahrt aufgebrochen und haben uns zwei Stunden lang die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Falls jemand auch mal so eine Fahrt hier in Bremen machen will, kann er sich ja hier umschauen. Danach haben wir noch stundenlang auf dem Balkon gesessen, Kaffee und Kuchen verdrückt und abends noch den Grill angeschmissen. Ein richtig schöner Tag.

Am Mittwoch haben wir dann „Brüno“ in der Vorpremiere gesehen. War richtig geil. Kam zwar nicht ganz an „Borat“ ran, aber waren einige Kracher dabei. Aber ich will hier gar nicht zu viel verraten und unnötig spoilern.

Joa, gestern noch auf einem Geburtstag in Hamburg gewesen und heute ist abhängen angesagt. I like sundays.


Olé, Olé, Olé

Gestern abend wurden die Bayern nach Strich und Faden vom FC Barcelona verprügelt/vernichtet/gedemütigt. Das war Fußball vom Allerfeinsten, ich fand es aber ein bißchen enttäuschend, dass Barca nach der Halbzeit ein bißchen das Tempo rausgenommen hat, denn hier wäre locker ein zweistelliges Ergebnis drin gewesen. Hach, war das schön. Ah, da höre ich schon wieder die Stimmen: „Aber Du darfst doch nicht gegen einen deutschen Verein sein. Wir müssen doch zusammenhalten!“. Pfft. Meinetwegen können die Bayern jeden Tag so vermöbelt werden. Gilt übrigens auch für den HSV, Wolfsburg, Schalke und fast alle anderen.

Und dann noch eine Doku, die ich am Dienstag abend gesehen habe: „Der gläserne Deutsche“, ein Filmbeitrag über Datensammler und Co. Sehr interessant. Kann man sich auch in Mediathek des ZDF noch einmal zu Gemüte führen.


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