Warum????

Gestern habe ich mich für meine Magisterarbeit schon einmal mit 14 Büchern eingedeckt. Jetzt habe ich heute frei und könnte anfangen zu lesen. Doch es gibt da ein Problem und ich glaube, mich verfolgt da ein Fluch: Just heute sind die Handwerker bei uns im Haus und wechseln im Treppenhaus die Fenster aus. Und das macht ein bißchen Krach. 😦

Es ist jedesmal das Gleiche: Immer an den Tagen, an denen ich frei habe, sind irgendwo in diesem Haus die Handwerker und machen einen Lärm, als würden sie das verdammte Haus abreißen. Ich würde ja gerne flüchten, aber in einer halben Stunde kommt der Tischler, um unsere Fenster zu vermessen, weil auch wir neue bekommen. Da ist der nächste Lärm schon wieder vorprogrammiert. Aber beim nächsten Mal gehe ich in die Unibib, das hält man ja nicht aus. *grummel*

Freimarkts-Umzug

Heute in der Bremer City gewesen, um zusammen mit der Frau und Freunden den Umzug zum Bremer Freimarkt angeschaut. Um viertel nach zehn ab in die Bahn und ab ins Stadtzentrum. Dort dann durch die ersten Menschenmassen gekämpt und zu den wartenden Freunden durchgeschlagen. Just als wir ankamen, marschierten auch schon die erste Gruppe an uns vorbei. Von ziemlich genau 138. Es war alles dabei: Spielmannszüge, Fanfarenzüge, Landjugend, Feuerwehren, Karnevalsgruppen, Radiosender, Bands, etc. Natürlich durften auch diverse geschmückte Gefährte nicht fehlen. Natürlich gab es auch reichlich Musik, von dem üblichen Spielmannszuggedudel über deutsche Party-Hits („Die Hände zum Himmel….“) bis hin zu Techno. Ein Traum.

Was auffiel war der Trend traditioneller Spielmanns- und Fanfarenzüge, ihre Musik mit Sambarhythmen zu unterlegen. Vor zwanzig Jahren wäre man dafür wohl noch auf offener Straße hingerichtet worden, wegen Verstoßes gegen das deutsche Marschmusiktum. Und was wäre so ein Umzug ohne Kamellen und Bonbons, die einem um die Ohren fliegen. Manchmal wurde man regelrecht von den Naschereien angegriffen. Schön auch zu sehen, wie sich erwachsene Menschen nicht zu schade waren, sich für einen bunten Bonbon auf den Boden zu werfen, um ja das begehrte Gut zu erwischen. Szenen wie bei der Raubtierfütterung. Nach mehr als zwei Stunden hatte man dann alle 138 Gruppen gesehen. Aber lustig wars.

Umzug Bremer Freimarkt

Wieder zurück

So, nach einer hochzeits-bedingten Schaffenspause melde ich mich wieder zurück. Die Hochzeit und die anschließende Flitterwoche waren beide sehr schön, aber leider auch viel zu schnell vorbei. Dafür kenne ich jetzt auch jeden Tinnef-Laden auf der schönen Insel Rügen. Kann man machen, muss man aber nicht.  😉

Seit Dienstag sind die Eheleute Reygate wieder fest im Griff des Alltags und gestern gab es als Sahnehäubchen noch einen miesen CL-Auftritt des SVW. So schlägt man also wieder hart auf den Boden der Realität auf.

Habe im Urlaub das Buch „Kill Your Friends“ von John Niven gelesen. Ein satirischer Blick auf das Musikbusiness, welcher sich auf den Spruch „Sex, Drugs and Rock & Roll“ reduzieren lässt. Das Buch ist flott geschrieben und auch wenn vieles völlig überzeichnet dargestellt wird, bin ich mir sicher, dass vieles davon gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt ist. Letztlich ist das Buch dann doch zu lang geraten, da die Story einfach keine 379 Seiten wert ist und das Buch irgendwann auf die ewig gleichen Schilderungen von Drogenkonsum, Sexspielen und geistig minderbemittelten Musikern zurückgreift. Ein wenig hat mich die Story an Beigbeders Abrechnung mit der Werbeindustrie in „39,90“ erinnert. Am Ende des Tages ein nettes Buch, das mich einige Male zum Schmunzeln gebracht hat, mehr aber auch nicht.

Büro-Etikette

Es hat ein wenig gedauert, aber jetzt habe ich eine wichtige Regel auf Arbeit endgültig verstanden. Wir haben zwei getrennte WCs und beide haben die Lichtschalter außen. Da die Lichtschalter mit einem roten Licht versehen sind, sieht man schnell, ob noch das Licht brennt. Anfangs habe ich mich über die ganzen Stromverschwender gewundert, die das Licht angelassen haben, nachdem sie das Klo verlassen haben. Doch jetzt weiß ich Bescheid. Wenn man das Licht anlässt, springt irgendwann die Lüftung an. Und in 90% der Fälle steckt da kein Strom verschwendender Klimakiller dahinter, sondern nur ein „Raumklimakiller“, der mit Absicht von der Lüftung Gebrauch macht. Dumm ist in den Fällen dann immer, wenn a) das Ausweichklo besetzt ist oder b) auf beiden Klos auf die Lüftung zurückgegriffen wurde. Da hilft nur Luft anhalten und durch. 🙂

Belohnungen und Co.

Zunächste einmal möchte ich auf folgendes Internet-Spielzeug hinweisen: http://www.faceyourmanga.com/welcome.htm Hier kann man sich selber im Manga-Stil nachbilden. Klar, hat es an anderer Stelle auch schon mal mit South Park oder den Simpsons gegeben, aber dennoch ist das Teil ganz witzig. Ich habe mich natürlich daran gemacht, mich selbst abzubilden. Das will ich der Welt nicht vorenthalten. Fast schon besser als das Original 🙂

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Dann habe ich mich noch ein bißchen für meine gelungene Prüfung belohnt. Neben dem guten Gefühl, dem Ende immer näher zu kommen, konnte ich nicht an mich halten, als ich die DVD-Box „Monty Python’s Flying Cirucs“ bei amazon für nur noch 30 Euronen gesehen habe. Tja, neulich wurde über einen „Das Leben des Brian“-Abend nachgedacht. Den kann man dann ja um schlappe 1327 Minuten erweitern, also gepflegte 22 Stunden.

Dann habe ich mir auch noch eine neue CD gegönnt und an dieser Stelle einen herzlichen Dank an Daniel von wasted-time, der mich auf die Band „Tonfront“ aufmerksam gemacht hat. Die drei Jungs kommen aus Kassel und machen einfach klasse deutschen Rock. Man kann sich das ganze auch mal hier oder hier anhören. Auf amazon steht was von Musik zwischen Tool und Led Zepplin, aber das ist Banane. Zum einen bringen solche Vergleiche mit den ganz Großen nix und zum anderen sollte man Tonfront einfach mal so auf sich wirken lassen. Klarer Kaufbefehl vom Papa.

Darüber hinaus sind alle um mich herum krank und ich merke, wie die Einschläge näher kommen. Seit ein paar Tagen schnieft und rotzt die Süße, was die Nase und Co. hergeben. Ich schiebe mir Echinacin und Obst en masse rein, wundert mich, dass mir noch kein Obst aus dem Hintern wächst. Eigentlich müsste ich mit Vitaminschock im Krankenhaus liegen. Ich hoffe, ich bleibe verschont. Dieses Wochenende wird Hamburg gerockt und nächstes Wochenende ist ja die Hochtied.