Gib Pfötchen

So, nun ist es mal wieder so weit. Der Abmahnwahn im Internet geht in die nächste Runde. Diesmal mahnt Jack Wolfskin, Hersteller von Outdoor-Kleidung und -Ausrüstung, einige Bastler ab, die sich erdreisten, Tatzen auf ihre Produkte zu nähen/sticken/häkeln/wie auch immer. Way to go. Ich verweise an den Werbeblogger, der einen umfangreichen Artikel zur Causa „Jack Wolfskin“ verfasst hat.  Ich bin gespannt, ob sich hier ein weiterer PR-Gau einer bekannten Firma anbahnt.  Tja, meine Outdoor-Schuhe für den Winter wollte ich eigentlich von JW kaufen. Aber dann halt nicht.

Update: JW zieht die Abmahnungen wieder zurück. Echtes Bedauern und wirkliche Einsicht sehen ein bißchen anders aus, als in der dazugehörigen Pressemitteilung, aber immerhin hat der Schuss vor den Bug gewirkt.

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Aus der Reihe: Schei**ideen

Heute mittag waren meine Mutter und ihr Mann zu Besuch. Zunächst waren wir auf dem Herbstfest in der Bremer Überseestadt, doch nach einer knappen Stunde hatten wir alles gesehen. Nach einem Kaffee und der damit verbundenen Pause war noch einiges vom Nachmittag übrig. Also, was tun? Lass uns doch mal in den Weser-Park, da ist verkaufsoffener Sonntag. Rein ins Auto und rauf auf die Autobahn. 200m nach der Abfahrt Bremen-Vahr dann auf einmal Stau. Kurze Zeit später dann der Verkehrsfunk, der eben diesen Stau meldet. 3km bis Bremen-Sebaldsbrück. Wegen dem verkaufsoffenen Sonntag im Weser-Park. Trööööt! Astreiner Griff ins Klo. Okay, da mussten wir dann durch. Hat auch nur eine dreiviertel Stunde gedauert, dann waren wir am Weser-Park  und hatten einen Parkplatz. Im Weser-Park selbst war die Hölle los. Nimm den Leuten einen Samstag und das damit verbundene Shopping weg (durch den 3. Oktober) und der Mob flippt aus. Also haben wir uns durch die Massen geschoben, uns an anderen Menschen gerieben und Leute auf die Palme gebracht (Weser-Park-Shopperin: „Ist das voll hier, total furchtbar. Und die laufen alle so planlos rum, ich krieg die Krise“ Ich: „Bleib doch zuhause und heul nicht rum!“ W-P-S: „Was? Äh, äh, selber, zeter, murmel, blubber“). Davon abgesehen kann man sich richtig in einen Zen-artigen Zustand katapultieren, indem man ruhig atmet, lächelt und sich denkt: „Ich hatte ja 45 Minuten, mich auf den Terror einzurichten“. Hat gut geklappt. 😉

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