#20 – Planet der Affen: Survival

Planet der Affen: Survival ist der dritte Teil des Reboots, der 2011 mit Planet der Affen: Prevolution begann. Ich gestehe, dass ich die beiden Vorgänger nicht gesehen habe, dies ist aber zum Glück nicht notwendig, um den Film zu genießen. Die Vorgeschichte wird in Form von kurzen Texten am Anfang eingeblendet. Was zunächst auffällt: die Affen sind wirklich unglaublich gut gemacht, die Grenze zwischen Animation und Realität verschwimmt hier tatsächlich. Affen und Menschen befinden sich im Krieg, die im Wald lebenden Affen werden von einer Militäreinheit unter Führung des Colonel gejagt. Dabei zeigt der Colonel leicht wahnhafte Züge in seinem Willen, die Affen auszurotten. Anfangs versucht Caesar, der Anführer der Affen noch, dem Colonel eine Friedensangebot zu machen, der dies ausschlägt und im Gegenzug Caesars Frau und seinen ältesten Sohn tötet.

PdA_Survival.jpg

Während sich die Affen auf den Weg machen, um den Menschen zu entkommen, sinnt Caesar auf Rache und will den Colonel töten. Die Rachsucht wird so übermächtig, dass irgendwann nicht mehr klar ist, wer hier mehr dem Wahnsinn verfallen ist: Caesar oder der Colonel. PdA: Survival ist fast schon ein klassischer Antikriegsfilm, der vor allem das Handeln der beiden Anführer kritisch hinterfragt. Und dabei ist er richtig, richtig gut. Das Ende sowie die Schlußszene sind vielleicht ein bisschen arg symbolisch, aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch.

Fazit: 4/5 Puppen

Hier findest Du eine Übersicht aller ProjectUnlimited-Filme

Advertisements

#19 – Baby Driver

Ein Film über einen hochtalentierten Fluchtwagenfahrer (Baby), der als der Beste in der Branche gilt? Ich gestehe, die Storyline und der Trailer zum Film haben mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Baby steht bei einem Gangsterboss (Kevin Spacey) tief in der Kreide und arbeitet seine Schulden bei ihm als Fluchtwagenfahrer ab. Einen letzten Auftrag muss Baby noch erfüllen. Wie immer hat er dabei die Kopfhörer seine iPods im Ohr, um das Summen seines Tinnitus zu übertönen.

baby_driver

Der letzte Auftrag geht glatt über die Bühne, doch natürlich ist er damit noch nicht aus dem Schneider. Er soll bei einem großen Coup dabei sein, der völlig aus dem Ruder läuft. Dabei versucht Baby irgendwie unbeschadet aus der Nummer zu kommen und gleichzeitig seine Flamme Debora zu schützen. Das Ganze ist dabei ein richtig großer Spaß in dem neben den Autos vor allem die Musik eine ganz große Rolle spielt. Der Film hat mich positiv überrascht und den kann ich auf jeden Fall nur wärmstens empfehlen.

Fazit: 4/5 Kassetten

Hier findest Du eine Übersicht aller ProjectUnlimited-Filme

Urlaub an der Flensburger Förde

Im Juni waren wir für 10 Tage an der Flensburger Förde, genauer gesagt auf Gut Oestergaard. Das war nach dem letzten August und Oktober das dritte Mal innerhalb von zwölf Monaten, dass es uns in die Ecke verschlagen hat. Man könnte sagen: es gefällt uns dort sehr. Vor knapp zwei Jahren bin ich im sehr geschätzten Blog Frische Brise auf das Gut Oestergaard gestoßen. Auch dort ist man großer Fan des Guts.

Zum einen ist das Gut selbst einfach toll für Urlaub mit Familie: es gibt einen großen Spielplatz, eine Garage voll mit kindgerechten Fahrzeugen zum Ausprobieren, ein paar Tiere zum Angucken sowie die Möglichkeit, einen Ausritt per Pony/Pferd zu unternehmen. Wir hatten dieses Jahr das Glück, das am letzten Tag unseres Aufenthalts auch ein Fohlen im Stall zur Welt kam.

Frisch geborenes Fohlen
Frisch geborenes Fohlen

Darüber hinaus gibt es einen Spielboden, den man nutzen kann, wenn das Wetter mal nicht so mitspielt. Wir waren letztes Jahr im August im alten Mühlenhaus (wurde dieses Jahr renoviert), das ein bisschen abseits vom eigentlichen Hof liegt und dieses Jahr in der so genannten Remise, in einer modernen Ferienwohnung. Der Service vor Ort ist einfach super, es gibt einen Brötchendienst, man kann sich frische Eier und Kartoffeln holen sowie an einem reichhaltigen Sortiment an Getränken bedienen. Für alles andere gibt es reichlich Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.

 

Ausblick vom "Schwarzen Raben" in Nordgaardholz
Blick von der Terasse des „Schwarzen Raben“ in Norgaardholz

 

Der andere Wohlfühlfaktor ist die Gegend selbst. Man kann da viel machen, ohne allzu weit fahren zu müssen. Wir waren bspw. in Kappeln zum Bummeln und um dort eine Bootsfahrt zu machen. Flensburg ist auch ein gerne angesteuertes Ziel und eine tolle Stadt (soweit wir das beurteilen können). Dann gibt es einen Barfusspark in Schwackendorf und den Freizeitpark Tolk-Schau. Es gibt tolle Cafés in der Gegend, wie das Café Kranz, Anna & Mehr oder auch Janbeck*s Café, die zum Verweilen einladen. Das Naturschutzgebiet Geltinger Birk ist auch immer einen Besuch wert (vor allem der Kiosk am Parkplatz), es ist nur ein bisschen doof, wenn die Lütten so gar keinen Bock auf einen ausgiebigen Spaziergang haben. 😉 Und natürlich gibt es hier zahllose Strände und Zugänge zum Wasser (sowohl Flensburger Förde wie auch Ostsee), wie bspw in Langballigau, Wackerballig, Norgaardholz, Kronsgaard, Falshöft oder auch Steinberghaff.

Strand in Falshöft
Strand bei Falshöft

Und dabei haben wir auch noch lange nicht alles da oben in der Gegend gesehen. Ein Ausflug auf die dänische Seite stand bspw. auch immer auf der Liste möglicher Aktivitäten, ist aber noch nicht ausgeführt worden. Und für nächstes Jahr haben wir auch schon wieder gebucht (ist auch notwendig, da die Zimmer auf Gut Oestergaard schnell weg gehen), denn mit Kind wird man einfach gemütlich. Wenn man etwas gefunden hat, was sowohl den Kindern als auch einem selbst sehr gut gefällt, dann verzichtet man auf weitere Experimente. 🙂

Strand auf der Halbinsel Holnis
Strand auf der Halbinsel Holnis