Umzug

Es wurde mal wieder Zeit für eine kleine Veränderung. Da ich den Blog nicht wirklich regelmäßig aktualisiere, habe ich mich dazu entschlossen, den Webspace zu kündigen. Stattdessen habe ich die Inhalte der Datenbanken bei wordpress.com untergestellt. Der Blog bleibt weiterhin unter http://www.reygate.com erreichbar, wird dann nur auf reygate.wordpress.com weitergeleitet. Böse Zungen behaupten, die Tumbleweeds kullern jetzt nur an anderer Stelle durch die Landschaft. 😉

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Moderner Fünfkampf

Am Dienstag ging unser zweiwöchiger Urlaub in Griechenland zu Ende. Ein zwei Wochen dauerndes Trainingslager in den Disziplinen Schlafen (im Bett und am Strand), Essen (Spezialabteilung All Inclusive), am Strand liegen (bevorzugt im Schatten), Baden gehen und abendliches Cocktails schlürfen auf der Terrasse der Strandbar. Kann man auf jeden Fall so machen. 🙂

Wir waren während unseres Aufenthaltes im Kyllini Beach Resort mit der Betonung der Spezialisierung auf Wellness & Sport. Das Hotel liegt im Westen des Peloponnes, direkt am Ionischen Meer. Und die Bude war echt richtig geil. Vor allem das Essen war der Hammer. Jeden Abend ein anderes Thema (von Asia bis Alpen) und einige Dauerbrenner für den Fall, dass jemand die Spezialitäten nicht goutiert. Aber nicht nur in den kulinarischen Disziplinen wusste das Hotel zu überzeugen. Auch die Anlage war sehr großzügig bemessen, so dass sich die Besucher dort gut verteilten und man (anders als letztes Jahr auf den Kanaren) nicht ständig im Gewusel war. Der hoteleigene Strand war auch ein dicker Pluspunkt, da man so nicht für Liegen und Sonnenschirme extra zahlen musste.

Einzig die normalen Doppelzimmer waren relativ klein, aber da man eh die ganze Zeit draußen rumhängt, war das eher weniger ein Problem. Wer sich darüber lauthals beschwert (wie einige bei holidaycheck.de) muss dann halt nächstes mal eine Präsidentensuite nehmen. Der Service war gut bis übermotiviert. Teils wurden einem beim Essen die Teller wieder abgenommen während man noch die letzten Bissen im Mund hatte. Auch ansonsten wurden Beschwerden aufgenommen und die Probleme wurden schnell behoben.

Das Wetter war absolut spitzenmäßig mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad und nur gelegentlichen Wolken. Am Tag unserer Abreise weinten die griechischen Götter ob unseres Abschieds und so regnete es nur an dem Tag. Die Reiseleitung meinte, dass es ungewöhnlich warm für den September gewesen sei und das will ich ihr gerne glauben. Das Sportangebot haben wir eher rudimentär genutzt. Die angebotenen Hops-Kurse haben wir außen vor gelassen und uns auf den Basketball verlagert. Einen Korb mit direktem Blick auf das Meer hatte ich bisher auch noch nicht. Kommt in Punkto Ausblick definitiv auf den Spitzenplatz meiner Charts. Leider war keine Competition vor Ort. An einem Samstag war Basketball offizieller Bestandteil des Programms, doch von 6 Leuten konnten vier nix mit dem orangefarbenen Leder anfangen, so dass das dann ein bißchen langweilig wurde. Aber so konnte ich mich als Lehrer bei meiner Frau betätigen und ihre WNBA-Karriere entscheidend anschieben.

In den zwei Wochen haben wir eine Tour auf die Insel Zakynthos gemacht. Leider war die Tour eher mau. Die Programmpunkte waren eher lahm. Los ging es mit einer Fahrt in den Norden der Insel zu einem kleinen Hafen von wo aus man mit kleinen Booten zu den „Blauen Grotten“ gefahren wurde. Das waren kleine Höhlen in den Küstenfelsen und in einer von den vieren, die wir angesteuert haben, schimmerte das Wasser blau an einigen Stellen. Anschließend wurde uns ein Biobauer angekündigt. Wir uns auf Erkenntnisse aus dem Bereich des Olivenanbaus und der Schafskäseherstellung gefreut, um dann plötzlich vor einer ramschigen Verkaufsbude zu halten, wo man dann so biologisch angebaute Produkte wie Handtücher mit dem Bild der Insel kaufen konnte. Danach dann ab ins Kloster, wo es dann einen von Kapern überwucherten Kirchturm zu bestaunen gab. Den Abschluß bildete ein Besuch der Inselauptstadt. Hier hatten wir aber nur 40 Minuten Zeit, um uns da ein bißchen umzuschauen und ehrlich gesagt, war es mir dann auch viel zu heiß, um mittags um halb zwei durch die Gegend zu schlappen.

Eigentlich wollten wir auch noch einen Tagesausflug nach Athen machen, um vielleicht dem interessierten Griechen noch Tipps zum Thema Schuldenabbau zu geben. Doch pro Hin- und Rückweg saß man vier Stunden im Bus und sowohl auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel und auf der Inselrundfahrt wurde mir richtig schlecht im Bus, so dass ich auf die Mammuttour dankend verzichtet habe. Auf Zakynthos war ich zweimal kurz davor, den Bus umzudekorieren.

Es waren zwei tolle Wochen in einem tollen Hotel. Und so spießig sich das anhört, wir können uns vorstellen, in ein paar Jahren mal wieder dort hinzufahren.

4 Wochen PSP

Vor genau 4 Wochen habe ich von meiner Süßen eine PSP von Sony geschenkt bekommen. Zeit für ein kleines Fazit. Die PSP kam im Bundle zusammen mit „Little Big Planet“, einem richtig guten Jump’n’Run mit dem kleinen knuddeligen Sackboy (dämliche Witze bitte in den Kommentaren). Das Spiel macht richtig Spaß.

Die PSP selbst ist echt cool. Für ein Handheld-System hat sie ein großes Display und liegt angenehm in der Hand. Die Klavierlack-Optik nervt ein bißchen, da man die Fingerabdrücke so gut sehen kann. Daneben bietet die PSP auch die Möglichkeit, Musik und Videos abzuspielen, was ich bisher aber noch nicht so richtig ausgenutzt habe. Zum Glück habe ich keine von den neuen PSP Gos bekommen. Die sind seit ein paar Monaten auf dem Markt und lassen sich aufschieben, wie bei manchen Handys. Dafür verzichten sie auf ein Laufwerk für die UMDs, den Spielediscs der PSP. Daher muss man also alle Spiele für die PSP Go runterladen und ist abhängig von der Preisgestaltung im Playstation Network Store. Spiele können auch nicht mehr gebraucht gekauft oder verkauft werden. Mich persönlich schreckt das alleine schon ab.

An der Spielefront ist die PSP so lala aufgestellt. Einerseits gibt es da schon richtig geile Perlen, wie bspw. „LocoRoco“ oder „Patapon“, die einfach durch ein abgefahrenes Spielprinzip überzeugen und in ihrer Einfachheit Spaß machen. Demgegenüber stehen viele Umsetzungen von Spielen, die schon auf PS 2 oder PS 3 erschienen sind. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut. Oftmals scheitern diese Umsetzungen daran, dass die PSP – im Gegensatz zu den Controllern der großen Konsolen – keinen zweiten Analogstick zum Steuern besitzt. Was mich aber auch nicht davon abgehalten hat, FIFA 10 für die PSP zu holen, damit ich den ruhmreichen SV Werder auch unterwegs zu Ruhm verhelfen kann. 🙂

Die PSP war eine richtig geiles Geschenk und macht einfach Spaß. Klare Empfehlung.

Tuning

So, heute habe ich mal ein bißchen am Motor des Blogs rumgefummelt. Neue WordPress-Version installiert. Und wo ich schon mal dabei war, habe ich auch ein neues Theme gewählt. Zum einen konnte ich meine eigene Hackfresse nicht mehr im Header sehen und zum anderen wollte ich es einfach nur richtig schlicht haben, weil ich das gerade schick finde. Ich hoffe, die Leser goutieren es entsprechend. 🙂