#19 – Baby Driver

Ein Film über einen hochtalentierten Fluchtwagenfahrer (Baby), der als der Beste in der Branche gilt? Ich gestehe, die Storyline und der Trailer zum Film haben mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Baby steht bei einem Gangsterboss (Kevin Spacey) tief in der Kreide und arbeitet seine Schulden bei ihm als Fluchtwagenfahrer ab. Einen letzten Auftrag muss Baby noch erfüllen. Wie immer hat er dabei die Kopfhörer seine iPods im Ohr, um das Summen seines Tinnitus zu übertönen.

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Der letzte Auftrag geht glatt über die Bühne, doch natürlich ist er damit noch nicht aus dem Schneider. Er soll bei einem großen Coup dabei sein, der völlig aus dem Ruder läuft. Dabei versucht Baby irgendwie unbeschadet aus der Nummer zu kommen und gleichzeitig seine Flamme Debora zu schützen. Das Ganze ist dabei ein richtig großer Spaß in dem neben den Autos vor allem die Musik eine ganz große Rolle spielt. Der Film hat mich positiv überrascht und den kann ich auf jeden Fall nur wärmstens empfehlen.

Fazit: 4/5 Kassetten

 

#18 – Valerian

Ein neuer Film von Luc Besson, noch dazu ein Science-Fiction Film, da war mein Interesse natürlich geweckt. Und auch die Trailer sahen vielversprechend aus. Und der Film ist auch keinesfalls schlecht geworden, man kann ihn durchaus gucken. Aber er ist eben auch nicht richtig gut geworden. Es gibt viel Eye-Candy, die Aliens und Welten sehen cool aus, auch die Stadt der tausend Planeten macht ordentlich was her. Die Probleme fangen in meinen Augen schon mit der Hauptrolle an: Dane DeHaan (der den Valerian mimt) sieht halt aus wie ein Zwölfjähriger und man nimmt ihm nicht so ganz ab, der beste und tougheste Geheimagent der Galaxis zu sein. Auch das ewige Gedisse zwischen Valerian und Laureline wird mit zunehmender Dauer des Films öde.

Darüber kann man aber teils hinweg sehen, doch leider nimmt die Story nie wirklich Fahrt auf und zieht sich an einigen Stellen ziemlich in die Länge. So gibt es einen Auftritt von Rihanna, bei dem ihr Charakter eingeführt wird und man darf Madame dann minutenlang bei ihren Darbietungen zuschauen. Dabei ist schon nach kurzer Zeit klar, was den Charakter so besonders macht. Es hilft auch nicht, dass die Story relativ vorhersehbar ist und es keine überraschenden Wendungen gibt. So wird leider viel Potential verschenkt und die interessanten Ansätze bleiben auf der Strecke.

Fazit: 3/5 Transmutatoren

Hier findest Du eine Übersicht aller ProjectUnlimited-Filme

#17 – Baywatch

Hat ja keiner gesagt, dass #ProjectUnlimited immer nur ein reines Vergnügen darstellen wird. Mangels Alternativen und einem Verlangen nach Trash folgend, landen wir bei Baywatch. Der filmische Spinoff der Serie stellt eine Geschichte rund um Drogen in den Mittelpunkt, die am Strandabschnitt von Mitch Buchannon spielt.

Sidekick von The Rock ist Zac Efron, der mit seinen 1,70 einen ehemaligen Olympiaschwimmer mimt, der mit dem Gesetz aneinander geraten ist, und bei den Rettungsschwimmern seine Sozialstunden ableisten muss. Es entfaltet sich eine dünne, vorhersehbare und langweilige Story. Garniert wird das Ganze mit pubertären Gags von der Stange und ein bisschen Lovestory. Und das alles auf ganz niedrigem Niveau.

Fazit: 1/5 eingeklemmte Penisse

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#16 – Wonder Woman

Wen es um Superhelden-Filme geht, hat DC zuletzt deutlich an Boden gegenüber Marvel verloren. Green Lantern, Man of Steel, Batman vs. Superman und Suicide Squad waren allesamt keine guten Filme. Nun also nimmt sich DC der Geschichte von Wonder Woman an. Diana (aka Wonder Woman) wächst auf einer einsamen Insel unter den Amazonen auf und wird zu einer Kriegerin ausgebildet. Eines Tages muss ein englischer Spion (Steve) in den Gewässern vor der Insel notlanden. So kommen die eigentlich abgeschotteten Amazonen in Kontakt mit dem Ersten Weltkrieg der draußen tobt.

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Diana geht mit Steve mit, um den Krieg zu beenden und den mythischen Kriegsgott Ares zu töten. Dabei eckt Diana mit ihrer selbstbewussten Art ständig im Europa des Jahres 1918 an und sorgt für viele komische Momente. Der Film macht dabei richtig Spaß, die Titelheldin fetzt und Wonder Woman hebt sich positiv gegen die vorherigen DC-Filme ab. Einzig zum Ende hin wird der moralische Zeigefinger ein bisschen zu dolle bemüht. Ja, Menschen sind scheiße, aber nun auch nicht so scheiße und man muss sie gerne haben.

Fazit: 4/5 Notizbücher

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#15 – Fluch der Karibik 5

Ich bin damals ja schon sehr spät in den Genuss der FdK-Reihe gekommen. Die erste Teil war gut, danach wurde es mit jedem Teil schlechter. Nun also Teil 5. Diesmal ist es Armando Salazar, der ein Schiff von Untoten befehligt, welcher sich an Jack Sparrow rächen möchte. Salazar war einst auf Piratenjagd als Sparrow ihn mit einem Trick aus dem Weg räumte und ihn zu einem Leben als Untoter verdammte.

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Neben Sparrow spielen noch Carina Smyth (als Wissenschaftlerin) und Henry Turner (Sohn von William Turner aus den ersten Teilen) die Rollen als Sidekicks des ewig schusseligen Piraten. Obwohl zwischen dem vierten und fünfen Teil einige Jahre liegen, kann man jetzt nicht behaupten, das sich qualitativ groß was getan hat. Irgendwie schafft es der Film nicht, einen wirklich mitzunehmen und das Schicksal der Charaktere ist einem auch relativ egal. Man hat nie das Gefühl, dass die Protagonisten wirklich in Gefahr sind. Es gibt ein paar nett gemachte Szenen, vor allem am Ende mit dem geteilten Meer, aber das war es dann leider auch schon.

Fazit: 1,5/5 Säbel

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#14 – Alien: Covenant

Das Kolonieschiff Covenant ist auf dem Weg zum Planeten Origae-6, um hier eine neue Kolonie zu errichten. Doch nach einem Neutrinosturm muss die Besatzung das Schiff wieder reparieren, um die Reise fortsetzen zu können. Dabei empfangen sie einen Hilferuf von einem fremden Planeten und beschließen sich das einmal genauer anzuschauen. Dies ist natürlich eine ziemlich dumme Idee, denn auf dem Planeten geraten einige Crewmitglieder mit Sporen in Kontakt, die dazu führen, das sich in ihren Körpern außerirdische Lebensformen bilden.

Mitten in dieses Chaos platzt Androide David, den wir schon aus dem Film Prometheus kennen. Er bringt die verbliebene Covenant-Besatzung in seinen Unterschlupf, der sich aber nicht als wirklich sicher herausstellt. Offensichtlich ist David die Einsamkeit der letzten Jahre seit dem Vorgänger-Filmen nicht so gut bekommen und er hat sich die Zeit mit der Züchtung des ikonischen Xenomorph vertrieben. Nach dem pseudo-philosophischen Prometheus ist Covenant wieder ein klassischer Alien-Film, der sehr viele Parallelen zum Ur-Alien aufweist (bspw. die weibliche Heldin). Aber es ist ein guter Film geworden, der Spaß macht.

Fazit: 4/5 Tiefkühl-Embryos

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#13 – King Arthur: Legend of the Sword

Eine Neuverfilmung der Artus-Sage von Guy Ritchie? Da gibt es sicherlich schlechtere Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Filmabend. Die Eltern des kleinen Arthur werden getötet und Arthur in einem Bötchen ausgesetzt. Er landet in London in einem Bordell, wo er groß wird und lernt, sich trickreich durchs Leben zu schlagen. Alles soweit unspektakulär, bis Arthur das Schwert Exkalibur aus dem sagenumwobenen Stein zieht und beim Bösewicht Vortigern (Arthurs Onkel) für nicht allzu große Begeisterung sorgt.

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Arthur muss erst einmal lernen, die Macht des Schwertes zu beherrschen und für seine Zwecke einzusetzen, bevor er Vortigern gegenüber treten kann. Hier finde ich, dass sich der Film an der Stelle zu wenig Zeit lässt, die Wandlung von Arthur zu erzählen, gerade die Reise in die so genannten „Darklands“ hätte Potential für mehr gehabt. Aber dennoch ein durchaus unterhaltsamer und kurzweiliger Film.

Fazit: 3,5/5 Riesenschlangen

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