#13 – King Arthur: Legend of the Sword

Eine Neuverfilmung der Artus-Sage von Guy Ritchie? Da gibt es sicherlich schlechtere Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Filmabend. Die Eltern des kleinen Arthur werden getötet und Arthur in einem Bötchen ausgesetzt. Er landet in London in einem Bordell, wo er groß wird und lernt, sich trickreich durchs Leben zu schlagen. Alles soweit unspektakulär, bis Arthur das Schwert Exkalibur aus dem sagenumwobenen Stein zieht und beim Bösewicht Vortigern (Arthurs Onkel) für nicht allzu große Begeisterung sorgt.

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Arthur muss erst einmal lernen, die Macht des Schwertes zu beherrschen und für seine Zwecke einzusetzen, bevor er Vortigern gegenüber treten kann. Hier finde ich, dass sich der Film an der Stelle zu wenig Zeit lässt, die Wandlung von Arthur zu erzählen, gerade die Reise in die so genannten „Darklands“ hätte Potential für mehr gehabt. Aber dennoch ein durchaus unterhaltsamer und kurzweiliger Film.

Fazit: 3,5/5 Riesenschlangen

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#12 – Get Out

Get Out hat sehr gute Bewertungen bekommen, entsprechend groß war die Vorfreude. Chris ist farbig, seine Freundin Rose weiß und es steht der erste Besucht bei den Eltern von Rose an. Chris ist etwas angespannt, wie die Eltern darauf reagieren, dass er Afro-Amerikaner ist. Doch all die Sorgen sind unberechtigt, denn seine Schwiegereltern empfangen ihn überaus herzlich.

Doch nach einer Weile merkt Chris, das hier etwas nicht stimmt. Da sind die Angestellten (allesamt Afro-Amerikaner), die sich völlig merkwürdig benehmen und die Freunde von Roses Eltern, die zum Gartenfest kommen und ihn komisch behandeln. Chris wird zunehmend skeptisch und kommt langsam hinter das Geheimnis um die Familie seiner Freundin. Die große Auflösung läuft sehr schnell ab und am Ende hat man das Gefühl, dass es sich die Macher ein bisschen einfach gemacht haben. Leider konnte der Film die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen.

Fazit: 3/5 Kameras

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#11 – Guardians of the Galaxy Vol. 2

Der erste Teil von GotG kam damals wie aus dem Nichts und wirkte sehr erfrischend. Dieses Element kann der zweite Teil nun nicht mehr ausspielen. Unser aller Lieblings-Star Lord lernt endlich seinen lange vermisst geglaubten Papa kennen. Doch der ist dann vielleicht doch nicht so ganz das liebevolle Familenoberhaupt, wie man es sich wünscht.

GotG 2 ist ein guter Film, der Humor kommt nicht zu kurz (an einigen Stellen vielleicht auch ein bisschen zu gewollt) und Action gibt es satt. Wie John Wick 2 fehlt auch hier der Überraschungseffekt des ersten Teils, was dem Spaß aber keinen Abbruch tut.

Fazit: 4/5 Walkmen

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#10 – Lommbock

Lommbock ist die Fortsetzung der 2001 erschienenen Kiffer-Komödie „Lammbock“. Während Kai noch immer in Würzburg lebt und seinen Asia-Imbiss „Lommbock“ betreibt, ist Stefan mittlerweile in Dubai und dort dabei, die Tochter eines einflussreichen Geschäftsmanns zu heiraten. Um seine fehlende Geburtsurkunde abzuholen, kehrt Stefan nach Würzburg zurück. Hier trifft er Kai und mit einem ersten Joint beginnt das Chaos.

Lommbock hat richtig Spaß gemacht und endet auch nicht mit einem klassischen Happy End à la „Friede, Freude, Eierkuchen“.

Fazit: 4/5 Pizza Gourmet

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#9 – Fast & Furious 8

Ich gestehe: ich habe bisher noch keinen einzigen Film der Fast & Furious-Reihe gesehen. Man informierte mich, dass die am Anfang noch ganz gut gewesen sein sollen. Der hier war es eher nicht. Dom (Vin Diesel) chillt mit seiner Braut in den Flitterwochen, als ihn die böse Cyberterroristin Cipher abfängt und ihn zur Zusammenarbeit zwingt. Ab da arbeitet Dom gegen den Rest des F&F-Teams unter Leitung von „The Rock“. Es passiert eine Menge Quatsch und am Ende ist Dom natürlich wieder bei seinen Kollegen und auf der „richtigen“ Seite.

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Selbst wenn man versucht, den Film ironisch zu gucken, bekommt man irgendwann ganz fiese Kopfschmerzen. Neben der Tatsache, dass ich noch keinen Teil der Serie bisher gesehen habe, bin ich auch kein Auto-Fetischist, was doof ist, da in einigen Szenen offensichtlich ein wissendes „Ooooh“ und „Aaaah“ zum Pflichtprogramm gehört. Das Pärchen, welches im Kino neben mir saß, war der Brüller. Als „The Rock“ in irgendeiner Szene gleich drei Gegner mit einem Hieb umhaut, schallte es links von mir: „Alter! Der Typ ist so eine fette Maschine!“. So ging es den ganzen Film über.

Fazit: 1,5/5 Radmuttern

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#8 – Power Rangers

Für die Fernsehserie Power Rangers war ich irgendwie zu alt, jedenfalls ist die komplett an mir vorbeigegangen. Egal, denn der Kinofilm Power Rangers fängt ganz am Anfang an und erzählt die Geschichte, wie die Power Rangers zu ihren Superkräften und den tollen Fahrzeugen kamen. Und hier liegt in meinen Augen auch gleich ein Problem, weil der Film sich dafür sehr viel Zeit nimmt. Nach ca. 75% des Films kommen die Power Rangers das erste Mal in voller Montur zum Vorschein. Bis dahin ist eine quälend lange Story mit völlig banalen Charakteren, die total egal sind. Die Welt wird von der bösen Rita Repulsa bedroht und die fünf jugendlichen Helden sind die letzte Hoffnung der Menschheit. Dabei werden die Power Rangers von Zordon und dem Androiden Alpha 5 unterstützt.

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Vielleicht fehlt mir einfach der Background der Fernsehserie, um den Film in all seiner Glorie würdigen zu können. So ist er einfach langweilig und oft auch voll mit schmierigem Pathos. Selbst der Bossfight am Ende kann einen nicht wirklich mitreißen. Ich befürchte, dass dies nur der Anfang ist und noch mehr Filme folgen werden.

Fazit: 1/5 Goldzähne

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#7 – Ghost in the Shell

Ghost in the Shell ist eine Neuauflage des 1995 erschienenen Animes, der heute Kult-Status genießt. Schon im Vorfeld gab es bei der Realverfilmung große Diskussionen um den Film, die sich darum drehten, dass man die Rolle des Majors mit Scarlett Johansson besetzte und nicht mit einer asiatischen Schauspielerin. Oben benannter Major ist ein Cyborg mit einem künstlichen Körper, wo nur noch das Hirn organischen Ursprungs ist. Der Major jagt den Puppetmaster, einen Hacker, der die Sicherheitsbehörden in Atem hält und nicht zu fassen ist.

GITS

Auf der Jagd nach dem Puppetmaster wird der Major mit der Frage konfrontiert, was einen Menschen ausmacht und wo die Grenzen zwischen Mensch und Maschine sind bzw. ob diese in ihrem Fall überhaupt noch Gültigkeit haben. Visuell weiß der Film zu überzeugen, aber insgesamt hat er mich nicht so wirklich packen können, wobei ich gerade nicht weiß, woran das liegt. Aber man kann ihn sich auf jeden Fall einmal angucken.

Fazit: 3/5 Geisha-Bots

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